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SALENSTEIN: Der Sturm wütete auch im Bürgerwald

Die Bürgerinnen und Bürger trafen sich einen Tag früher zur traditionellen Silvestergemeinde. Die Holzermannschaft hatte wegen der Schäden im Wald einiges an Mehrarbeit.

Da der letzte Tag des Jahres auf einen Sonntag fiel, musste die Bürgergemeinde Salenstein ihre traditionelle Silvestergemeinde um einen Tag vorverlegen. 35 Bürgerinnen und Bürger besuchten diesen Anlass im ehemaligen Oberschulhaus. Bürgerpräsident Roland Ilg begrüsste die Versammlungsteilnehmer mit einem kurzen Rückblick auf verschiedene Ereignisse des vergangenen Jahres. Zu reden gaben auch Naturkatastrophen, besonders die Frostnächte im April und die Sturmnacht vom 1. auf den 2. August des vergangenen Jahres, von welcher auch der Bürgerwald betroffen war. Dieser Sturm hatte die ganze Holzschlag-Planung für den aktuellen Winter durcheinandergebracht.

Ein neues Mitglied mit aktivem Bürgerrecht

Per 30. Dezember waren 128 Bürgerinnen und Bürger in der Einheitsgemeinde Salenstein wohnhaft, davon 113 Stimmberechtigte. Als Neubürger konnte Fabian Hutterli von Präsident Roland Ilg ins aktive Bürgerrecht aufgenommen werden. Anschliessend wurde dem Kauf von 8310 Quadratmeter Wald, welches an den bestehenden Bürgerwald angrenzt, zugestimmt. Waldverwalter Karl Ilg orientierte, dass in allen Teilen des Waldes in der Nacht auf den 2. August der Sturm wütete und Schaden anrichtete. Aus diesem Grund mussten die vorgesehenen Schläge zurückgestellt werden. Normalerweise werden rund 1600 Kubikmeter Holz geschlagen. Mindestens 1000 Kubikmeter wurden vom Sturm umgelegt. Da sich die Schäden auf die ganze Waldfläche verteilten, wurde die Holzerei für den Förster zu einer Herausforderung. Zum Glück blieb man vom Borkenkäfer verschont. Die Holzermannschaft, die normalerweise im Winter im Einsatz ist, war flexibel, und räumte innert kürzester Zeit die Durchgangswege frei.

Bürgerpräsident Roland Ilg teilte zum Schluss noch mit, dass mit der Schlusssitzung vom 12. Dezember 2017 die Güterzusammenlegung in Salenstein endgültig abgeschlossen worden sei. Und sollte jemand Wald verkaufen wollen, sei die Bürgergemeinde immer interessiert. Zum Abschluss des Silvestertreffens, wechselten die Bürgerinnen und Bürger ins Restaurant Löwen, Mannenbach, wo allen die traditionelle Salzisse mit Salaten serviert wurde. (red)

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