SALENSTEIN: Andrang auf den freien Sitz

Gleich fünf Bewerber kandidieren für den Gemeinderat. Die Ersatzwahl findet am 4. März statt.

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Das Gemeindehaus von Salenstein. (Bild: Donato Caspari)

Das Gemeindehaus von Salenstein. (Bild: Donato Caspari)

Bei der Gemeindepräsidentenwahl mussten die Salensteiner vor kurzem noch bangen, ob sich in der von Streitigkeiten in der Exekutive gebeutelten Gemeinde überhaupt jemand aufstellen würde. Zwei Kandidaten hatten sich dann aber doch gefunden. Am 26. November 2017 wählten die Stimmberechtigten Bruno Lorenzato zum neuen Gemeindeoberhaupt. Da dieser aber bereits Mitglied des Gemeinderates war, muss nun für ihn ein Ersatz gefunden werden. Die Ersatzwahl ist auf den 4. März angesetzt, ein zweiter Wahlgang fände am 29. April statt. Dass ein solcher nötig wird, ist nicht ganz unwahrscheinlich. Denn bis zum Ablauf der gesetzlichen Eingabefrist sind bei der Gemeindeverwaltung in Salenstein fünf Wahlvorschläge eingegangen, welche auf der offiziellen Namensliste aufgeführt werden.

Mit dabei ist Silvano Castioni aus Salenstein. Der ehemalige Kreuzlinger Stadtschreiber hatte bereits 2016 für den Gemeinderat kandidiert, unterlag aber gegen Bruno Lorenzato. Ebenfalls schon einmal kandidiert hatte Susann Christeler Windmeisser aus Fruthwilen. Sie trat 2015 bei der Gesamterneuerungswahl an, allerdings erfolglos. Um den freien Sitz in der Behörde bewerben sich zudem der Mannenbacher Eduard Iten und die beiden Salensteiner Brahim Izem und Sonja Waltenspül Schumacher. (ubr)