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Säuseln und Gedonner

AMRISWIL. Orgel – festlich, meditativ, schmissig – und ungewöhnlich: Am Sonntag, 26.

AMRISWIL. Orgel – festlich, meditativ, schmissig – und ungewöhnlich: Am Sonntag, 26. Juni, findet in der katholischen Kirche Amriswil (Alleestrasse 17) um 20 Uhr das nächste Konzert der Amriswiler Konzerte statt: der zweite Ulmer Münsterorganist Philipp Hartmann interpretiert in einem Programm mit Werken von J. S. Bach über Marc F. Cheban, den Amerikaner Charles Callahan, Paul Bryan, Thomas Aberg bis zu Andreas Willscher sehr unterhaltsame, festliche – aber auch meditativ-träumerische Orgelmusik, die die Ressourcen der grandiosen Kuhn-Gaida-Orgel von St. Stefan von den leisesten Säuseltönen bis zum mächtigen Gedonner der 32'-Bombarde voll ausloten.

Hartmann ist in Amriswil kein Unbekannter, denn der Auftrag zur Erweiterung seiner grossen Orgel in Ulm St. Paulus erging, nachdem er von den Arbeiten des Orgelbauers Thomas Gaida in Amriswil überaus begeistert war. Im Anschluss an das Konzert laden die Veranstalter zum kühlen «Orgel»-Wein in den Pfarreisaal. Der Eintrit ist frei – Kollekte zur Deckung der Konzertkosten. (red.)

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