Sänger in Südtirol

salmsach. Im gemütlichen Reisecar können am Freitagmorgen beim Antrittsverlesen 21 Männer des Männerchors Salmsach und eine Dame, unsere Dirigentin Beatrix Opprecht, registriert werden. Das Hotel Jägeralp ist Zielpunkt für den Znünihalt.

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salmsach. Im gemütlichen Reisecar können am Freitagmorgen beim Antrittsverlesen 21 Männer des Männerchors Salmsach und eine Dame, unsere Dirigentin Beatrix Opprecht, registriert werden. Das Hotel Jägeralp ist Zielpunkt für den Znünihalt. Von Warth geht die Reise über Lech zum Arlbergpass, dann zur Ski-Weltcupstation St. Anton, später umfahren wir im neuen Tunnel Landeck und nähern uns gegen Mittag Nauders am Reschenpass. Wir singen noch einige Lieder und verlassen dann Tirol.

Am Nachmittag begleitet uns die Sonne bereits entlang des Reschensees, dann auch durch das ganze Vinschgau. Wir fahren mitten durch die gelb und rot leuchtenden Obstplantagen. Ein absolut herrlicher Anblick. Auf der Autobahn umfahren wir Meran und treffen bald in Gargazon ein, wo wir die Zimmer beziehen. Singen – Essen – Trinken, diese drei Elemente sind feste, ja sogar heilige, Bestandteile jeder Sängerreise!

Ständchen für ein Hochzeitspaar

Am Samstagmorgen besteigen wir frohgelaunt den Bus. Wir sind unterwegs zum Mendelspass. Währenddem wir schnell an Höhe gewinnen, öffnet sich uns talwärts eine traumhafte Sicht auf die vielen Obstplantagen und Rebhänge. Bei einem Apéro freuen wir uns an der herrlichen Fernsicht. Auch hier singen wir in luftiger Höhe den Wirtsleuten zwei Lieder. Auf dem Mendelspass werden auf der Sonnenterrasse unsere Augen zum Leuchten gebracht.

Nachdem wir, rein zufällig aber rechtzeitig, vor dem Standesamt in Kaltern einem Hochzeitspaar aus dem Oberthurgau begegnet sind, nützen wir gleich die Gelegenheit und bringen den Jungvermählten ein Ständchen. Aus dem Applaus schliessen wir, dass sich auch noch einige Leute auf dem Hauptplatz von Kaltern an unseren Liedern erfreuten.

Millimeterarbeit für Chauffeur

Am Sonntagmorgen beginnen wir immer noch bei Traumwetter den dritten Teil unserer Sängerreise. In Glurns stellt unser Chauffeur sofort mit geübtem Auge fest, dass das Stadttor zu schmal ist! Also muss er um die Stadt herumfahren und wir dürfen zu Fuss durch das schmucke Städtchen schlendern. Bald haben wir wieder Schweizer Boden unter den Rädern.

Im Kloster Müstair dürfen wir bei herrlicher Akustik drei Lieder singen, die uns und einigen Personen, die gerade die Kirche besichtigen, gut gefallen. In Santa Maria können wir auf der sehr, sehr engen Hauptstrasse durch das Dorf unserem Chauffeur, Werner Hauser, für die Millimeterarbeit bei Gegenverkehr applaudieren. Es folgt nun die herrliche Passfahrt über den Ofenpass und von Susch aus noch diejenige über den Flüelapass.

Es waren drei sensationelle Tage! Der ganz grosse Dank von uns allen geht an Max Müller für die perfekte Organisation und an unseren Star-Chauffeur. Walter Stünzi