Sänger erstmals in der neuen Halle

Etwa tausend Zuhörer kamen am Wochenende zu den drei Unterhaltungen des Männerchors Bussnang-Rothenhausen. Den Besuchern gefiel das Programm. Einzelne Chorsänger hatten im Gebäude aber mit Tücken zu kämpfen.

Rudolf Steiner
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Sänger des Männerchors Bussnang-Rothenhausen am Konzert in der neuen Mehrzweckhalle. Links unten Vereinspräsident Victor Thoma. (Bild: Rudolf Steiner)

Sänger des Männerchors Bussnang-Rothenhausen am Konzert in der neuen Mehrzweckhalle. Links unten Vereinspräsident Victor Thoma. (Bild: Rudolf Steiner)

BUSSNANG. Die neue Mehrzweckhalle im Hohenalber ist für die Gemeinde Bussnang ein wahres Bijou. Sie strahlt mit dem vielen Holz einen unnachahmlichen Charme aus. Dazu kommt, dass sie den Vereinen bei der Programmgestaltung dank der grosszügigen Platzverhältnisse viele neue Möglichkeiten bietet.

Kinder mit frischen Vorträgen

Einen ersten Vorgeschmack erhielt man an den Unterhaltungen vom Wochenende mit dem Auftritt der antiquierten Gewehrgriffgruppe Schönholzerswilen, die übrigens auch für die Verpflegung aus der Gulaschkanone besorgt war. Den ersten grossen Applaus erhielten aber die Buben und Mädchen des KiBu, des Kinderchors Bussnang mit ihrem erfrischenden Auftritt. Nahtlos fand dann der Übergang zur grossen Formation statt, denn sie sang gemeinsam mit den kleinen Sängern und Sängerinnen. Voller guter Laune, sonnig und originell war auch die Liedauswahl des Männerchors unter der Leitung von Roberto Alfaré.

Ein spektakuläres Lustspiel

Das Sahnehäubchen setzten dann die Sänger vom «Männerklang» mit zwei Liedern drauf. Schrill und zum Teil sogar dramatisch ging es im Lustspiel «D Jumpfere vom Chräiehof» zu und her, in dem Regisseur Hubert Haag aus Bussnang mit seiner versierten Schauspieltruppe mit überraschenden Gags und spektakulären Aktionen aus dem Vollen schöpfen konnte.

«Wir sind überrascht, dass rund tausend Personen zu den drei Unterhaltungen kamen», sagte der sichtlich erleichterte Vereinspräsident Victor Thoma am Sonntagabend nach dem Aufräumen. Allerdings hatten sich die emsigen und initiativen Organisatoren auch mit neuen Herausforderungen und Problemen herumzuschlagen. Vor allem die Akustik in der im Vergleich zum familiären alten Turnsaal riesigen Halle war nicht einfach in den Griff zu bekommen. Sie kämen sich auf der mindestens doppelt so grossen Bühne fast etwas verloren vor und hätten sich gegenseitig auch kaum gespürt, sagten einige Sänger nach dem ersten Auftritt. So wurden nach den ersten Proben Mikrophone und zusätzliche Lautsprecher aufgestellt, um auch die grosse Bühne zu beschallen.

Zu wenig Parkplätze

Ein weiteres Problem ist die Parkplatzsituation rund um die Mehrzweckhalle im Hohenalber, da bei der 600 Personen fassenden Halle viel zu wenig Parkplätze zur Verfügung stehen.

So war die Strasse praktisch von Rothenhausen bis nach Bussnang – das ist eine Distanz von 1400 Metern – mit Fahrzeugen zuparkiert. Mehrere Besucherinnen und Besucher beanstandeten zudem den Zugang über die nicht gedeckte Betontreppe zum tiefer gelegenen Haupteingang der Mehrzweckhalle.

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