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Russische Spätromantiker im Festkonzert

Im Dreispitz-Saal feierten die Südwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Tschaikowsky und Rachmaninoff mit der südkoreanischen Virtuosin Soyoung Yoon die GML weiter. Sowohl Tschaikowskys Violinkonzert als auch Rachmaninoffs zweite Sinfonie haben biografische Bezüge zur Schweiz. Tschaikowsky komponierte sein Konzert während eines Kuraufenthalts am Genfer See. Und Rachmaninoff wohnte eine Zeit lang am Vierwaldstätter See. Dirigent Alexandru Ianos arbeitete das Schwelgerische im Kopfsatz des Tschaikowsky Konzerts trefflich heraus. Wenngleich zuweilen ein etwas zu massiver Gesamtklang für Abstriche sorgte. Durchwegs überzeugte Geigerin Yoon mit warmer Tongebung oder mit aufschnellenden Läufen und Doppelgriff-Akrobatik bis in die feingewobene Kadenz mit ihren finalen Trillern hinein. Zwei Zugaben Yoons sorgten für gesteigerten Applaus. Selten wird Rachmaninows zweite Sinfonie in e-Moll gegeben. Die feierlich ernste In-troduktion verströmte russisches Pathos. Für Spannung wurde von Beginn an gesorgt. Streicher-Flirren und -Seufzer, wuchtiges Blech im Allegro moderato, worauf ein schier nicht enden wollendes quasi Scherzo mit dem Allegro molto folgte. Innehaltend das Adagio mit leuchtenden Streicherklängen, schwelgenden Holzbläsern, die ein Blitzen und Funkeln abbildeten. Aufbrausend geriet das finale Allegro Vivace. Ein Rachmaninoff mit Verve und Tiefgang und tosenden Fortissimi Triumphen. (hjb)

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