Ruhestand ist ein Unwort

Rund 40 Personen folgten der Einladung der Gemeinde Bürglen zur Pensioniertenfeier. Fachorganisationen informierten über ihre Angebote.

Brunhilde Bergmann
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Bald-Pensionär Armin Eugster fühlt sich noch jung und dynamisch. (Bild: Brunhilde Bergmann)

Bald-Pensionär Armin Eugster fühlt sich noch jung und dynamisch. (Bild: Brunhilde Bergmann)

bürglen. Die Alterskommission der Gemeinde Bürglen will mit der im Zweijahresturnus durchgeführten Pensioniertenfeier Wertschätzung gegenüber der lebenserfahrenen Generation ausdrücken. Bürglen hat als eine der ersten Gemeinden im Thurgau ein Alterskonzept umgesetzt. Gemeinderätin und Leiterin der Alterskommission, Verena Ecknauer, begrüsste zur Informationsveranstaltung und zum geselligen Austausch.

Als Selbstbetroffener erklärte Gemeindeammann Armin Eugster, dass für ihn der geläufige Ausdruck Ruhestand ein Unwort sei. «Ruhe-» setze einen passiven Kopf und «-stand» Bewegungslosigkeit voraus. Wer gerade mal an der Schwelle zum AHV-Alter stünde, für den treffe beides nicht zu. «Junge Menschen mit Jahrgang 1946/47 sind zu dynamisch für einen Ruhestand», so Eugster.

Diese Überzeugung teilten auch die Vertreter und Vertreterinnen der sechs Organisationen und Institutionen, die in der Alterskommission vertreten sind und ihre Angebote vorstellten.

Als «kulturelle Seelenmassage» bezeichnete Ecknauer die Darbietung des Projektchors Bürglen unter Leitung von Thomas Schramm. Nur die Aussicht aufs Buffet liessen Applaus und weitere Zugabe-Rufe verstummen.

Othmar Richli wird schrittweise aus dem Berufsleben scheiden, er hat gemischte Gefühle im Hinblick auf seine Pensionierung. Er will vermehrt seiner Wanderleidenschaft frönen und am Bürglemer Forum teilnehmen. Wie er, finden auch Max Stahel und Peter Studer die Pensioniertenfeier einen sehr gelungenen Anlass.

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