Ruf-Sammeltaxi fährt noch zwei Jahre länger

Das Ruf-Sammeltaxi hat sich in Arbon etabliert. Nun ist der Betrieb des Taxis bis im Dezember 2013 sichergestellt.

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ARBON. Damit Reisende frühmorgens zum Bahnhof oder spät am Abend nach Hause gelangen können ohne extra dafür ein Privatauto benutzen zu müssen, wurde 2009 das Ruf-Sammeltaxi eingeführt. Mittlerweile hat sich das Ruf-Sammeltaxi gut etabliert: Von ursprünglich 40 Fahrten im Juli 2009 wird das Angebot heute durchschnittlich 150mal pro Monat genutzt. Dies entspricht einer Zunahme von 375 Prozent.

Ein Teil der Kosten – 5 Franken pro Fahrt – werden durch die Fahrgäste übernommen, der Rest übernimmt die Stadt Arbon. Dies entspricht vier Franken für Fahrten im Zentrum Arbon, sechs Franken für Fahrten im weiteren Stadtgebiet von Arbon und zehn Franken für Fahrten nach Frasnacht. Die Kosten für das Ruf-Sammeltaxi betragen für die Stadt Arbon somit pro Jahr rund 11 000 Franken. Ein entsprechender Betrag ist im Budget dafür reserviert.

Konzession ist erteilt

Ursprünglich war das Angebot nur für zwei Jahre vorgesehen. Bereits im Juni 2011 teilte der Stadtrat aber mit, dass das Angebot zumindest noch bis Ende Jahr weiter genutzt werden kann. Nachdem das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) nun die notwendige Konzession für weitere zwei Jahre erteilt hat und auch der Vertrag mit der Firma «Arboner Taxi GmbH» verlängert werden konnte, ist der Betrieb des Ruf-Sammeltaxis bis Dezember 2013 sichergestellt.

Bald bessere Anschlüsse

Vorgesehen ist, dass ab dem Fahrplanwechsel 2013 das sich derzeit noch in der Endplanung befindliche «Angebotskonzept öV Arbon» umgesetzt werden kann. Dieses sieht sowohl bessere Anschlüsse an die Regionalbusse für Frasnacht, wie auch zwei Ortsbuslinien im Stadtgebiet von Arbon mit direkten Anschlüssen zum Schnellbus nach St. Gallen und zu den Zugsverbindungen nach Romanshorn und Rorschach vor.

Das Ruf-Sammeltaxi ist momentan als eine Ergänzung zum ÖV-Angebot in den Randstunden gedacht. Es fährt von den beiden SBB-Haltestellen – Bahnhof Arbon und Seemoosriet – zum Wohnort seiner Fahrgäste und umgekehrt. (sra/mtk)