Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RÜCKTRITT: Gemeindepräsident von Kesswil: Nach acht Jahren ist Schluss

Kurt Henauer stellt sich nicht nochmals zur Wahl. Der 59-Jährige hört Ende Mai des nächsten Jahres auf und will sich wieder auf die Landwirtschaft konzentrieren.
Markus Schoch
Kurt Henauers Zeit als Gemeindepräsident von Kesswil endet im Mai 2019. (Bild: PD)

Kurt Henauers Zeit als Gemeindepräsident von Kesswil endet im Mai 2019. (Bild: PD)

Zwei Amtsperioden sind genug. Kurt Henauer hat am Donnerstagmorgen bekannt gegeben, dass er bei den Wahlen im kommenden November nicht antritt. "Nach vielen Jahren Engagement in der Berufsbildung und im Verbandswesen der Landwirtschaft vor Antritt des Gemeindepräsidiums sehne ich mich wieder zurück in die Vollerwerbs-Landwirtschaft."

Mit seinem Sohn Roman möchte Henauer "noch einige Herausforderungen im biologischen Obst- und Landbau annehmen und auch weitere, längst angedachte Projekte anpacken." Auch wenn er die vielen politischen Diskussionen vermissen werde.

Letzte Jahre nicht spurlos vorbeigegangen

In diesem Jahr werde er 60 Jahre alt. "Und ich möchte es nicht reuig sein, zugunsten einer weiteren Amtszeit in der Gemeinde meine Vision einer nachhaltigen, aber auch wirtschaftlich vertretbaren Vision nicht geprüft zu haben." Komme hinzu, dass die letzten Jahre als Gemeindepräsident nicht spurlos an ihm vorbei gegangen seien. "Die Nähe zu allen Leuten und die Verbindungen als Landwirt mit Grund und Boden im Dorf brachten im Zusammenhang mit meinem Amt auch Nachteile mit sich."

Die letzten Jahre an der Spitze von Kesswil seien intensiv, aber auch äusserst interessant und vielseitig gewesen. "Die Jahre als Gemeindeoberhaupt waren ein Höhepunkt meiner Laufbahn." Als Quereinsteiger in die Politik habe er sich schnell wohl gefühlt, sagt Henauer. Auch weil sich die Einwohner von Kesswil stark mit dem Dorf identifizieren und sich rege am Gemeindeleben beteiligen würden. "Die Kesswiler machen mich immer wieder stolz."

Weiter mit voller Kraft

"Ich werde in den verbleibenden 15 Monaten weiter zielstrebig an den Projekten arbeiten und mit voller Kraft die anstehenden Aufgaben angehen", verspricht Henauer. Er habe seinen Beitrag an eine funktionierende Demokratie geleistet. "Und bin nicht abgeneigt, auch künftig Leistungen zugunsten des Gemeinwohls zu erbringen, falls das gewünscht wäre.

Bei seiner erstmaligen Kandidatur 2011 hatte Henauer Konkurrenz. Karin Bétrisey machte ihm das Amt streitig mit dem Spruch "Wählen Sie mich – und Kesswil ist kess!" Die Wähler entschieden sich aber klar für den Meisterlandwirt, ehemaligen Feuerwehrkommandanten und Turner, der im Dorf aufgewachsen war. Henauer erhielt 270 Stimmen, Bétrisey 177.

Die politische Kommission der Gemeinde unter der Leitung von Guido Dostert hat die Arbeit mit Blick auf die Suche nach einem Nachfolger bereits aufgenommen. Die Wahl des Gemeindepräsidenten ist auf den 25. November 2018 angesetzt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.