Rote Köpfe für den Skaterpark

Gegen 40 Kinder und Jugendliche rannten und liefen am Sponsorenlauf, um Geld für den Skaterpark einzutreiben. Die Aktion war ein Erfolg und bildete ein sichtbares Bekenntnis für eine künftige Skateranlage.

Rudolf Käser
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Gemeinsam schwitzen für einen Skaterpark. (Bild: Rudolf Käser)

Gemeinsam schwitzen für einen Skaterpark. (Bild: Rudolf Käser)

Selbst Stadtammann Martin Klöti und die beiden Stadträte Patrick Hug und Reto Stäheli liessen sich am Sponsorenlauf blicken. Sie bewiesen damit, dass sie das Anliegen der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen. Die Teilnehmenden zeigten am Samstag restlosen Einsatz. Sie liefen mit Skateboards, Kickboards, Trottinett, Rollerblades, Kleinvelos oder ganz einfach zu Fuss.

Einsatz für Wunschtraum

Temperaturen von knapp über null Grad liessen Kinder und Jugendliche nicht davon abhalten, in der Seepark-Allee Runden zu laufen, um Sponsorengelder einzutreiben. Gaby Eichenberger von der Kinder- und Jugendarbeit freute sich über das Interesse. «Das ist ein sehr schöner Erfolg und ein gutes Zeichen.»

Die Teilnehmer lachten vor und einige Zeit nach dem Rundenlauf. Doch während des jeweils 15 Minuten dauernden 400 Meter langen Rundenlaufs zwischen der Liegenschaft Rondelle und dem Schwimmbad Arbon hatten sie ganz gehörig zu schwitzen. Da gab es manche roten Köpfe.

Skateboards, das Objekt, welches auf einem Skaterpark das bevorzugte Gerät wäre, bildete nicht das Traummittel, um Runden abzuspulen. Davon wusste der 13jährige Flo Kugler ein Lied zu singen. «Das war mega hart, vor allem in der Mitte des Laufes, als ich es mit Asthma zu tun bekam.» Flo Kugler und seine Kolleginnen und Kollegen begannen bereits vor zwei Monaten, in Arbon mit der Sponsorensuche. «Ich gehöre seit Beginn zu den Mitinitianten für einen Skaterpark und freue mich deshalb, dass ich 19 Sponsoren gefunden habe.»

Vom Knirps zum Erwachsenen

Schwer hatten es auch die ganz jungen Teilnehmer mit Trottinett, kleinen Fahrrädern oder Rollerblades, leichter dafür die Älteren mit ihren schnellen Blades. Alle, vom dreijährigen Knirps bis zum 40jährigen Erwachsenen, gaben alles, um möglichst viele Runden zu laufen. Die Sponsoren haben sich verpflichtet, für jede gelaufene Runde Beträge von 3 bis 10 Franken einzuzahlen.

Die Realisierung des Skaterparks wird für 2010 ins Auge gefasst. 2007 sind Jugendliche und Eltern mit einer Petition mit 800 Unterschriften an den Stadtrat gelangt.

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