Romanshorner sagen Ja zum Stadtentwickler

ROMANSHORN. An der gestrigen Budgetgemeinde von Romanshorn gab es viel Kritik an der Finanzpolitik des Gemeinderates. Er setzte sich aber auf der ganzen Linie durch.

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ROMANSHORN. An der gestrigen Budgetgemeinde von Romanshorn gab es viel Kritik an der Finanzpolitik des Gemeinderates. Er setzte sich aber auf der ganzen Linie durch.

So sprachen sich die Stimmbürger mit 126 gegen 46 Stimmen klar gegen eine Senkung des Steuerfusses um 2 Prozent aus, wie das die CVP mit Unterstützung der FDP forderte. Auf verlorenem Posten war die CVP auch mit dem Antrag, kein Geld mehr in den Umbau des Gemeindehauses zu investieren. Das mache wenig Sinn angesichts der Pläne, die Verwaltung an einem anderen Ort zu zentralisieren, argumentierte Parteipräsident Max Brunner. Die Stimmbürger sahen es anders und entschieden mit 128 gegen 28 Stimmen, die Summe von 50 000 Franken zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und mehr Sicherheit im Gemeindehaus im Budget zu belassen.

Chancenlos war auch die SP, die das Geld für einen Stadtentwickler (150 000 Franken) aus dem Budget streichen wollte. Die Stimmbürger lehnten die Forderung deutlich mit 123 zu 37 Stimmen ab. Romanshorn brauche jetzt dringend professionelle Hilfe, um vorwärts zu kommen, erklärten mehrere Redner. (mso)