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ROMANSHORN: «Würden Vorkaufsrecht sichern»

Die Stadt Romanshorn steht in Abklärungen für eine zentrale Verwaltung im ehemaligen Postgebäude. Die städtischen Dienste würden das gesamte Haus beanspruchen. Das Frauenseminar Bodensee ist jedoch noch eingemietet.
Tanja von Arx
Das ehemalige Postgebäude am Romanshorner Bahnhofplatz steht teilweise leer. (Bilder: Reto Martin)

Das ehemalige Postgebäude am Romanshorner Bahnhofplatz steht teilweise leer. (Bilder: Reto Martin)

ROMANSHORN. Der Rahmen ist noch vage, aber das Interesse gross. Derzeit prüft die Stadt Romanshorn die Möglichkeit, sich im teils leerstehenden Postgebäude am Bahnhofplatz einzumieten. Die Büros der städtischen Verwaltung sind im Moment an vier Orten untergebracht, was lange Wege bedeutet und vieles verkompliziert (siehe Kasten). Der Stadtrat beabsichtigt deshalb, alle Arbeitsplätze zentral zu bündeln.

Julia Onken fände eine Lösung

Trotz offenem Ausgang ist laut Stadtpräsident David H. Bon eines klar: Die Stadt hätte Bedarf nach dem ganzen Gebäude. «Voraussichtlich benötigen wir alle Flächen.» Das hätten Studien über die letzten Jahre gezeigt. Man prüfe aber auch, ob allfällig nicht benötigter Raum für Dritte – etwa für Beratertätigkeiten – zur Verfügung gestellt werden könne, sagt Bon. «Zum Beispiel in bezug auf Sicherheit oder Abtrennung.»

David H. Bon Stadtpräsident Romanshorn (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

David H. Bon Stadtpräsident Romanshorn (Bild: Reto Martin (Reto Martin))

Eingemietet im Haus ist neben den sozialen Diensten der Stadt derzeit das Frauenseminar Bodensee. Auf die Frage, was passiert, wenn sich die Pläne der Stadt konkretisieren, sagt Leiterin Julia Onken: «Wir befinden uns noch in einem Vorstadium und haben keine Eile. Sobald es so weit ist, werden wir eine gute Lösung finden.»

Morgen ist Workshop

Schon im Oktober teilte die Stadt mit, Abklärungen mit der Post zu tätigen, die ihre Schalterhallen Ende 2014 geschlossen hat und die Kunden jetzt im Coop bedient. Im Februar unterredete sich die Behörde nun über die Grundkonzeption einer zentralen Verwaltung in der früheren Post, und morgen findet ein Workshop betreffend betriebliche Abläufe statt.

Am Workshop nähmen Kader, Abteilungsleiter und ausgewählte Mitarbeiter teil, sagt Stadtpräsident Bon. Themen seien, wie die Post verteilt würde oder wo sich die wichtigsten Schalter befinden sollten. «Interne und externe Bedürfnisse werden schrittweise zusammengefasst.» Der Stadt sei es ein Anliegen, dass Gebäude und Büros behindertengerecht daherkämen.

Der Stadtpräsident schliesst: «Falls wir einen langjährigen Mietvertrag unterzeichnen, würde die Stadt versuchen, sich das Vorkaufsrecht zu sichern.» Kaufen kann die Stadt das Postgebäude nämlich nicht. Die Post hat im vergangenen Frühjahr entschieden, das Haus zu behalten. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie Mediensprecher Bernhard Bürki gestern auf Anfrage sagte.

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