ROMANSHORN: «Wir sind auf der Zielgeraden»

Einsprache gegen Zentrumsbau: Die Raiffeisen wird sich voraussichtlich in einer Woche mit den Anstössern einigen, sagt der Projektverantwortliche.

Tanja von Arx
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Die Visiere sind gestellt: Auf dem «Bahnhöfli»-Areal sollen Wohn- und Gewerbehäuser entstehen. (Bilder: PD)

Die Visiere sind gestellt: Auf dem «Bahnhöfli»-Areal sollen Wohn- und Gewerbehäuser entstehen. (Bilder: PD)

In ein bis zwei Wochen sollte es so weit sein. Beat Mäusli, Leiter Immobilien und Dienst bei der Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft und der Projektverantwortliche für den Bau von Wohn- und Gewerbehäusern beim ehemaligen Restaurant Bahnhöfli (siehe Kasten), ist zuversichtlich. «Wir sind kurz davor, eine Lösung zu finden.»

Es geht um eine Einsprache, die Anfang Jahr gegen das Bauvorhaben im Zentrum eingereicht wurde. Aus der unmittelbaren Nachbarschaft, wie es damals hiess. Nähere Angaben erhielt unsere Zeitung nicht. Recherchen ergaben indes, dass es sich um den Immobilienverwalter Kiwi Property Group AG handelte. Mäusli sagt, die Planauflage sei für den Anwalt der Gegenpartei zu einem ungünstigen Zeitpunkt erfolgt.

Abriss schon für Spätsommer geplant

Das Einspracheverfahren kam für die Raiffeisen nicht gelegen. Denn schon vorgängig sind für vertiefte Abklärungen seitens Kanton und Stadt vier Jahre ins Land gegangen, und Ziel der Firma ist es, das frühere «Bahnhöfli» bei planmässigem Erhalt der Baubewilligung noch im Spätsommer abzureissen.

Der Pächterin wurde auf Ende vergangenen Jahres ge-kündigt. Sowohl für Wohnungen als auch für Ladenflächen gibt es laut Mäusli schon Interessenten. «Die Häuser sollten in eineinhalb Jahren bezugsbereit sein.»

 

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch