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ROMANSHORN: Warten auf Stadttor hat ein Ende

Die Arbeiten an der Überbauung mit Wohnungen und Gewerbeflächen an sensibler Lage zwischen Hubzelg und evangelischer Kirche sollen noch in diesem Jahr beginnen.
Markus Schoch
Auf dieser Wiese bei der Hubzelg ist die neue Überbauung der Ecoreal geplant. (Bild: Markus Schoch)

Auf dieser Wiese bei der Hubzelg ist die neue Überbauung der Ecoreal geplant. (Bild: Markus Schoch)

ROMANSHORN. Es hat alles ein bisschen länger gedauert als erwartet. Doch nun sollen schon bald die Bagger auffahren. «Wir beginnen noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten», sagt Martin Ulliana, Mitglied der Geschäftsleitung der Beveco AG, die das operative Geschäft der Ecoreal führt.

Die Immobilien-Anlagestiftung mit Sitz in Zürich will auf der Wiese zwischen dem Einkaufszentrum Hubzelg und der evangelischen Kirche für rund 20 Millionen Franken vier schmetterlingsförmige Häuser mit 51 Wohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss bauen. Bezugsbereit sein sollen sie 2018.

Der markante Kopfbau wirke wie ein Stadttor, sagte Architekt Clemens Seifert bei der Präsentation der Pläne im Februar 2013. «Eine Überbauung an dieser sensiblen Lage hat Zentrumsfunktion», sagte Gemeindepräsident David H. Bon damals.

Stadt stellte klare Bedingungen

Dass es fast vier Jahre bis zum Baustart dauerte, hat verschiedene Gründe: Zuerst liess sich der Kanton viel Zeit bei der Bewilligung des Gestaltungsplans, der einer der ersten überhaupt auf der Basis des überarbeiteten kantonalen Planungs- und Baugesetzes war und der Stadt ein gewisses Mitspracherecht gab. Sie pochte unter anderem auf einen respektvollen Umgang mit der Kirche und einen hohen Gewerbeanteil. Die Baubewilligung für das Projekt mit dem Namen Romishof hatte die Ecoreal schliesslich Mitte Dezember des letzten Jahres – allerdings verknüpft mit Auflagen der Stadt. «Diese Auflagen sind jetzt alle erfüllt», sagt Bauverwalter Patrick Sieber. Die offizielle Bestätigung aus Romanshorn erhält die Ecoreal diese Woche.

Mehr kleinere statt grössere Wohnungen

Die Investorin selber nutzte die Zeit auch, um das Projekt «besser zu machen», wie sich Ulliana ausdrückt. «Mit Blick auf die demographische Entwicklung haben wir die Grundrisse überarbeitet.» Es wird mehr kleinere statt grössere Wohnungen geben, womit die Überbauung näher am Markt sei, der sich in den letzten Jahren stark entwickelt habe.

Und Ulliana betont, dass es der Ecoreal nicht darum gehe, mit der Überbauung an der oberen Bahnhofstrasse eine maximale Rendite zu erzielen, sondern für alle Beteiligten eine möglichst optimale Lösung zu finden. «Der Gestaltungsplan hätte uns erlaubt, mehr zu machen.»

Ulliana hofft, dass in den nächsten Wochen die letzten offen Fragen geklärt werden, damit «wir die Ampeln auf Grün stellen und mit der Vermarktung beginnen können».

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