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ROMANSHORN: Vom Besucher zum Moderator

Als Primarschüler ist Sabir Semsi der Faszination Nationenfest ein erstes Mal erlegen. Nun freut er sich darauf, morgen Samstag ein erstes Mal alleine durch den Grossanlass zu führen.

«Nie hätte ich gedacht, dass ich das Nationenfest einmal moderieren würde», sagt Sabir Semsi. Bekanntheit in Romanshorn erlangt hat er bereits als Jugendlicher durch Einsätze am Mikrofon für das Projekt Radio Sek Romanshorn. Auf dieses wird er bis heute angesprochen, wie er sagt. Semsi, ausgebildeter Fachmann Gesundheit, absolviert auf der Palliativstation des Kantonsspitals Münsterlingen derzeit noch eine Ausbildung zum Pflegefachmann HF. Daneben moderiert er immer wieder Podiumsdiskussionen, Abendunterhaltungen und weitere Kulturveranstaltungen. Jahrelang hatte Manuel Bilgeri, Präsident des Nationenfestes, den Grossanlass moderiert. «Als er mich anfragte, ob ich diesen Part übernehmen würde, war ich zunächst perplex», sagt Sabir Semsi. Er habe aber rasch gespürt, dass er Lust auf diese Aufgabe habe, sagt er.

Für Semsi stellt das Nationenfest eine eintägige Weltreise dar. Sein Ziel als Moderator ist es, vermehrt auch Menschen seiner Generation für die Veranstaltung zu begeistern. «Ich möchte ihnen aufzeigen, was man mit Freiwilligenarbeit alles erreichen kann, und dass das Nationenfest jede Anstrengung wert ist.» Besonders freut er sich auf den «Chor ohne Grenzen» – und auf die kulinarischen Köstlichkeiten. (red)

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