Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

ROMANSHORN: «Unnötige Brücke ins Nirvana»

Rote Zahlen der Rechnung 2016: Die örtliche SVP übt Kritik an der Vorgehensweise des Stadtrats.

So gehe es nicht. Offensichtlich wolle der Stadtrat lieber Träumereien nachhängen, statt das eigene Handwerk sauber auszuführen, schreibt die SVP Romanshorn in einer Mitteilung. Die Ortspartei bezieht sich auf die städtischen Finanzen, konkret die Rechnung 2016, die tiefrote Zahlen ausweist und auf deren Basis der Stadtrat die Steuern erhöhen möchte.

«Es waren genügend Warnschüsse»

Ein paar Monate sei es her gewesen, da hätten «Herr und Frau Romanshorner» einen klaren Denkzettel an die Stadtregierung geschickt, heisst es weiter. Ein Verwaltungspalast am Bahnhof zur Miete im Umfang von 26 Millionen Franken auf 40 Jahre sei klar verworfen worden. Wenige Tage später habe die Stadtversammlung eine Steuererhöhung deutlich abgelehnt, ruft die Partei in Erinnerung. «Warnschüsse genug, könnte man meinen. Aber der Stadtrat gibt sich unsensibel und hat die klaren Signale nicht erkannt: Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Stadtrat von seiner Kompetenz zum Liegenschaftserwerb Gebrauch gemacht hat, um eine 17-Millionen-Passerelle über die Gleise zu ermöglichen. Kaufpreis geheim! Selbstverständlich wurde auch hierzu die Meinung der Romanshorner nie abgeholt.»

Die SVP Romanshorn fordert den Stadtrat auf, erst den eigenen Haushalt in den Griff zu kriegen, indem er ihn strukturell ohne neue Steuern saniert, und nachher über «teure Träumereien» nachzudenken. Kein Investor würde in einen maroden Betrieb investieren, solange dieser nicht strukturell saniert sei. Steuergelder seien nur zu einem kleinen Teil Gelder des Stadtrats, ruft die Ortspartei in Erinnerung. «Mit fremden ‹Spielgeld› lassen sich Luftschlösser einfacher konstruieren und sogar unnötige Brücken hin ins Romanshorner Nirvana bauen.»

«Einfach mehr kassieren geht nicht»

Die SVP Romanshorn fordert: «Kommen Sie bitte zurück in die Realität, liebe Stadträte! Machen Sie Ihre Arbeit und bringen Sie den Haushalt ohne neue Steuern in Ordnung. Nur dann sind die Bürger bereit mehr zu zahlen, dann, wenn echte Projekte mit ausgewiesenem Wert einer Steuererhöhung gegenüberstehen.» Einfach mehr kassieren, ohne zuerst die Hausaufgaben zu machen, gehe nicht. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.