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ROMANSHORN: Traglufthalle geht in einer Woche wieder auf

Wegen des Sturms Burglind vom Mittwoch fiel die Traglufthalle über dem 25-Meter-Becken im Schwimmbad Romanshorn in sich zusammen. Die Verantwortlichen hoffen, den Betrieb in gut einer Woche wieder aufnehmen zu können.
Die Traglufthalle in Romanshorn soll bald wieder offen sein. (Bild: Reto Martin)

Die Traglufthalle in Romanshorn soll bald wieder offen sein. (Bild: Reto Martin)

Während des ganzen Mittwochvormittages konnten die orkanartigen Winde durch das Gebläse ausgeglichen werden. Um die Mittagszeit öffnete sich jedoch eine Notausgangstüre. Der dadurch entstandene Druckabfall konnte nicht mehr kompensiert werden. Die für diesen Notfall vorgesehen Alarmierung der Badegäste funktionierte einwandfrei, musste jedoch nicht in Anspruch genommen werden, da das Schwimmbad zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet war. Die Halle ist seither geschlossen.


Instandsetzung läuft auf Hochtouren

Bei der sofort eingeleiteten Schadensaufnahme zeigte sich, dass die Gewalt der bis zu 100 Stundenkilometer starken Orkanböen die Notausgangstüre geöffnet hatte und die Membranfolie dadurch an einigen Stellen gerissen wurde. Technische Anlagen sind nicht beschädigt worden.
Die Risse in der Membranfolie sind mittlerweile geschweisst worden. Diese Woche wird die Folie wieder mit der östlichen Seitenwand verbunden und die Hülle aufgeblasen. Ziel ist es, den Badebetrieb am Montag, 15. Januar, wieder aufnehmen zu können. Dies hängt jedoch davon ab, ob bei den laufenden Instandsetzungsarbeiten nicht noch weitere Schäden entdeckt werden. Da für die Genossenschaft Winterwasser als Betreiberin der Anlage die Sicherheit der Badegäste oberste Priorität hat, wird die Halle erst wieder geöffnet, wenn der bisherige Sicherheitsstandard gewährleistet ist, heisst es in einer Mitteilung. Die entstandenen Schäden, inklusive des Betriebsausfalls, sind grundsätzlich durch eine Versicherung gedeckt.


Sicherheitsdispositiv hat sich bewährt

Eine Traglufthalle wird aufgeblasen und funktioniert nach dem Prinzip, dass der Innendruck höher ist als der Aussendruck. Bei starken Winden muss der Innendruck deshalb erhöht werden. Ein fest installierter Windmesser liefert laufend die aktuellen Windstärken an die Gebläsesteuerung. Äusserer Winddruck wird bei Bedarf automatisch durch den Betrieb eines zusätzlichen Dieselaggregats ausgeglichen. Ein Blinklicht in der Halle informiert Bademeister und Badegäste über diese Massnahme. Falls auch das zusätzliche Dieselaggregat den nötigen Innendruck nicht mehr aufrechterhalten kann, fordert ein akustisches Signal die Badegäste auf, die Halle zu verlassen. Damit bleibe den Besuchern genügend Zeit, in die fixinstallierten Garderoben zu gelangen, heisst es in der Mitteilung weiter. (mso)

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