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ROMANSHORN: Sie zeigen, was sie können

133 Abschlussarbeiten stehen an der Kantonsschule derzeit im Mittelpunkt.Am Samstagvormittag wurden den Besuchern die ersten 76 präsentiert.
Markus Bösch
Besucher interessieren sich in der Kantonsschule Romanshorn für die Abschlussarbeiten der Maturanden. (Bild: Markus Bösch)

Besucher interessieren sich in der Kantonsschule Romanshorn für die Abschlussarbeiten der Maturanden. (Bild: Markus Bösch)

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Viele Stunden haben die Jugendlichen der gymnasialen Abteilung in ihre Maturaarbeit und in die selbstständige Arbeit der FMS investiert. Den Schlusspunkt setzte eine erste Gruppe von Schülerinnen und Schülern am vergangenen Samstag. Ein Augenschein zeigte auch in diesem Jahr: Das erarbeitete und teilweise konkret umgesetzte Wissen ist überaus vielfältig. Auch wenn die jungen Erwachsenen ihr Thema mit den eigenen Interessen abstimmen und damit wählen konnten, sind doch alle Fachbereiche und Schwerpunktfächer vertreten.

So stellte beispielsweise David Grossen (4 Mt) «die Forschung und Anwendung der gentechnischen Manipulation in der Agrarwirtschaft am Beispiel der Weizenpflanze» zur Diskussion. Für David Grossen steht als Fazit zweifelsfrei fest, dass «sich die Agrarwirtschaft in einem entscheidenden Umbruch befindet. Die Gentechnik wird – über kurz oder lang – ein wichtiger Bestandteil der Industrie und Forschung und somit auch der Zukunft der Menschheit werden».

Matteo Stamm (4 Ma) tanzt seit sieben Jahren, seit eineinhalb Jahren in der I.B. Dance Company St. Gallen: Mit zwei Tänze- rinnen und zwei Tänzern dieser Gruppe zeigte er auf der Kantibühne eine gelungene Performance: Auf beeindruckende Art und Weise beantwortete er mit einem Musikmix und den entsprechenden Breaking-Locking- und Popping-Schritten und Bewegungen die Fragestellung seiner Arbeit «5, 6, 7, 8 – der Tanz beginnt. Kann ich eine eigene Tanzchoreografie erstellen?».

«In Romanshorn bin ich mit der Flüchtlings- und Migrationsthematik konfrontiert. Weil ich überzeugt bin, dass gemeinsames Essen verbindet, wollte ich einen Kochabend organisieren. Entstanden ist das interkulturelle Kochbuch «Tischgespräche» mit Rezepten und Geschichten der Menschen dahinter», erzählte Lisa Varrà (4 Ma). Es seien spannende, berührende Geschichten von interessanten Menschen.

Die Welt der Blinden kennen lernen

Zu dritt sind Anouk Huber, Annika Wepfer und Chiara Martinelli (3 Fa) der Frage nachgegangen «Wie kann sich ein blinder oder sehbehinderter Mensch trotz Handicap im Alltag zurechtfinden?». Mit der entsprechenden Theorie sowie zwei Selbstver- suchen (Spaziergang mit dem Blindenstock durch Konstanz und Mitmachen bei einem Torballspiel) versuchten sie, Ant- worten zu finden. Dazu gehörte auch ein Gespräch mit dem stellvertretenden Direktor des Blindenzentrums Landschlacht – und der Aufruf, diese gefährdete Institution zu unterstützen.

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