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ROMANSHORN: Sie hat die Tour de Suisse vor sich, er hinter sich

Die SRF-Radiosendung «persönlich» wurde ihrem Anspruch einmal mehr gerecht. Vreni Schawalder und Rolf Järmann verrieten Moderatorin Sonja Hasler im Kino Roxy so manches Geheimnis.
Angeregte Diskussion: Moderatorin Sonja Hasler, Vreni Schawalder und Rolf Järmann. (Bild: Markus Bösch)

Angeregte Diskussion: Moderatorin Sonja Hasler, Vreni Schawalder und Rolf Järmann. (Bild: Markus Bösch)

Sie kam vom Hinterthurgau nach Romanshorn an den Bodensee, er ging von Arbon am Bodensee ins Rheintal. Sie war Regierungsrätin, er war Radprofi: Vreni Schawalder und Rolf Järmann standen Radiomoderatorin Sonja Hasler am Sonntagmorgen während einer Stunde Red und Antwort, verrieten Träume und erzählten vom Umgang mit teilweise schwierigen Situationen.

Die gelernte Primarlehrerin Vreni Schawalder feiert in diesem Jahr den 50. Hochzeitstag, und ihr Mann, ebenfalls Lehrer, übernahm während ihrer Tätigkeit als (erster Frau) Regierungsrätin im Kanton Thurgau die Arbeit zuhause. «Es war eine herausfordernde Zeit, dieser Spagat zwischen Amtsausübung und Familie, insbesondere der Pflege der jüngsten, kranken Tochter. Und doch haben uns diese Schwierigkeiten auch als Familie zusammengeschweisst.» Daraus hervorgegangen ist die Gründung der Vereinigung der Eltern und Freunde geistig Behinderter (heute Insieme). Nach einer Lungenembolie und einem psychischem Zusammenbruch habe sie sich zurückziehen und für sich schauen müssen, erzählte die 72-Jährige dem Radiopublikum. Und seit nunmehr 16 Jahren hat sich Vreni Schawalder einen Namen als Kreuzworträtsel-Erfinderin gemacht.

Ralf Järmann ist 20 Jahre jünger und arbeitet heute als Web­master. «Gelernt habe ich den Beruf des Vermessungszeichners. Das war ein absoluter Traumberuf für mich.» Dann kam für ihn, der in der Schulzeit als Bewegungsmuffel galt, der Radsport. «Und da wollte ich ganz einfach nur fahren und gewinnen.» Einmal habe er ein doch sehr hohes, finanzielles Angebot eines Mitkonkurrenten, ihn gewinnen zu lassen, ausgeschlagen. Der sportliche Ehrgeiz sei einfach grösser gewesen. «Und später auch der Mut, mein Dopping öffentlich zuzugeben.»

Heute ist Järmann bekennender Wohnmobilfahrer, sein Gefährt nennt er «Knutschi», nach einem Erlebnis mit einem Elch. Kurz vor der Radiosendung war er von einem längeren Trip aus dem Norden «und seinen wunderbaren Nordlichtern» zurückgekehrt, und jetzt ist Spanien sein nächstes Traumland – während es für Vreni Schawalder eine E-Bike-Reise durch die Schweiz sein wird.

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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