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ROMANSHORN: Schule geht ins Quartier

Gestern haben die Bauarbeiten für das neue Schulhaus der Primarschule begonnen. Für die Verantwortlichen war es ein ganz besonderer Moment.
Markus Schoch
Sie standen im Mittelpunkt: Kindergärtler griffen gestern im Schneefall zum Spaten. (Bild: Markus Schoch)

Sie standen im Mittelpunkt: Kindergärtler griffen gestern im Schneefall zum Spaten. (Bild: Markus Schoch)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Der Wetterumschwung kann als gutes Omen gedeutet werden. Kaum hatten die Kindergärtler der Klasse von Stefanie Bischof vom Oberschulhaus die kleinen Spaten in der Hand, hörte es auf zu schneien, und die Sonne zeigte sich.

Er stehe heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge da, sagte Primarschulpräsident Hanspeter Heeb. Tränen vergiesse er wegen der schönen Wiese, die verloren gehe. Sie war Fussballfeld und Spielplatz zugleich für die Anwohner, die gestern zum Baustart eingeladen worden waren. Er sei ihnen dankbar, dass sie das Projekt nicht mit Einsprachen auf Jahre hinaus verzögert hätten, sagte Heeb. Das neue Schulhaus bringe Leben ins Quartier und sei Zeichen dafür, dass Romanshorn nicht zur Alterssiedlung werde, meinte er. «Eine Stadt ohne Kinder ist eine sterbende Stadt.»

Das erste Schulhaus seit langem

Mit einem lachenden Auge stehe er da, weil die Primarschulgemeinde seit rund 20 Jahren wieder einmal ein neues Schulhaus baue – seit 1965 das erste mit einer langen Lebensdauer, sagte Heeb.

Gemäss Planung soll das neue Quartierschulhaus in der Ecke Grundstrasse/Grünau-strasse im Sommer 2018 bezogen werden. Es bietet Platz für zwei Kindergarten-Abteilungen und drei Unterstufenklassen. Eine Erweiterung ist möglich. Der Neubau ist der Ersatz für zwei Provisorien: Zum einen der Pavillon an der Gottfried-Keller-Strasse – ein Leichtbau aus dem Jahr 1993, dessen Sanierung unwirtschaftlich ist. Und zum anderen der Kindergarten in der ehemaligen Hauswartwohnung im 2. Stock des Oberschulhauses an der Bahnhofstrasse.

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