ROMANSHORN: SBB investieren 14,3 Millionen in der Hafenstadt

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 profitieren Zugreisende von kürzeren Fahrzeiten, besseren Anschlüssen und mehr Verbindungen. Nötig sind dafür Umbauten am Bahnhof, die jetzt begonnen haben.

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Der Bahnhof Romanshorn wird baulich fit gemacht für die Zukunft. (Bild: Ralph Ribi)

Der Bahnhof Romanshorn wird baulich fit gemacht für die Zukunft. (Bild: Ralph Ribi)

Die SBB verkürzen das Gleis 1, um Platz zu schaffen für ein neues Verbindungsgleis von der Doppelspur aus Amriswil zum Gleis 1. Für dessen Anbindung in den Bahnhof ist ein neuer Spurwechsel nötig. Gleichzeitig bauen die SBB zwei neue Weichenverbindungen in Romanshorn Süd und in Romanshorn Güterbahnhof, heisst es in einer Mitteilung.

Die Bundesbahnen führen die Bauarbeiten zwischen Mai 2017 und Dezember 2018 aus. Die Kosten betragen rund 14,3 Millionen Franken und werden über den Ausbauschritt 2025 des Strategischen Entwicklungsprogrammes Step, dem Bahn- ausbauprogramm des Bundes, finanziert. Die Bauarbeiten erfolgen – wenn immer möglich – unter laufendem Betrieb oder in den nächtlichen Betriebspausen, damit die Zugverbindungen wie gewohnt zur Verfügung stehen. In einzelnen Nächten kommt es zu Teilsperrungen. In diesen Fällen stellen Bahnersatzbusse den Transport der Reisenden sicher.

Der Bund, der Kanton Thurgau sowie die Eisenbahnunternehmungen SBB, Thurbo, SOB und FWB bauen das Bahnangebot im Kanton Thurgau im Hinblick auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 gemeinsam aus. Im Zentrum der geplanten Angebotserweiterungen stehen kürzere Fahrzeiten der Schnellzüge zwischen Zürich und dem Thurgau, verbesserte Anschlüsse in den Bahnhöfen Kreuzlingen, Romanshorn, Rorschach und Schaffhausen sowie mehr Verbindungen im ganzen Kanton. (mso)