Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ROMANSHORN: Rückenwind für Hafenhotel

Abstimmung vom 24. September: Ein überparteiliches Komitee sagt Ja zum Landverkauf. Ein Hotel kurble den Tourismus an, sei förderlich für das Gewerbe und biete Chancen für die Stadtentwicklung.
Tanja von Arx
Unternehmer Hermann Hess (FDP-Nationalrat), SP-Romanshorn-Präsidentin Aliye Gül, alt Kantonsrat Max Brunner (CVP) und SVP-Kantonsrat Urs Martin sagen Ja zum Hotel auf der Hafenpromenade. (Bild: Tanja von Arx)

Unternehmer Hermann Hess (FDP-Nationalrat), SP-Romanshorn-Präsidentin Aliye Gül, alt Kantonsrat Max Brunner (CVP) und SVP-Kantonsrat Urs Martin sagen Ja zum Hotel auf der Hafenpromenade. (Bild: Tanja von Arx)

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

«Es wäre ein Meilenstein für die Entwicklung von Romanshorn.» Dieser Überzeugung ist SVP-Kantonsrat Urs Martin. Und zwar im Hinblick auf den Bau eines Hotels im Bogen der Hafenpromenade. Am 24. September stimmt die Bevölkerung über den Landverkauf an Unternehmer Hermann Hess aus Amriswil ab, der das Projekt über die Hess Investment Gruppe realisieren möchte (siehe Kasten).

«Auf dem Areal soll endlich etwas gehen»

Damit ist er nicht allein. Aliye Gül, Präsidentin der SP Romanshorn, sagt: «Das ist eine sehr gute Sache.» In Hess habe man einen glaubhaften und vertrauenswürdigen Investor gefunden, der sich einen Namen gemacht habe mit dem Restaurant Hafen und durch die Sanierung der Bodensee-Schifffahrt. Komme hinzu, dass die Stadt nur den unattraktiven Teil am Hafen abtreten würde. Max Brunner, alt Kantonsrat CVP, sagt ebenfalls: «Wir können von Glück reden.»

Auf dem Areal solle endlich etwas gehen, nachdem es so lange brach gelegen habe. Die Stadt sei ab Bau der Bahn entstanden. «Nach hundert Jahren haben wir endlich wieder eine Chance, zur Stadtentwicklung beizutragen.» Noch immer fehle es nach dem Verkauf des Bodan an einem Gemeindesaal. Im Hotel würde einer gebaut, und der sei ein Magnet für Veranstaltungen, Gäste und Kunden. Bei einem neuen Projekt müsse die Stadt die Kosten selber tragen.

Martin, Gül, Brunner und andere haben sich deshalb zu einem überparteilichen Komitee zusammengeschlossen, das Ja sagt zum Landverkauf. Diesem gehört auch Hermann Hess (Nationalrat FDP) selbst an.

Mangel an Hotelbetten ausgewiesen

«Ich will das schon seit langem machen», sagt Hess über das Projekt. Der Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten in der Region sei ausgewiesen. Und ein gutes Projekt könne man nur gemeinsam stemmen. Romanshorn sei mit seiner öffentlichen Verkehrsanbindung durch Schiff, Bus und Bahn der ideale Standort. Von Bedeutung sei das Vorhaben aber auch für Amriswil und Arbon. Hess betont, dass ihm an einem ganzjährigen Gewerbebetrieb gelegen sei. Die Risiken trage er als Privater. Werde zuletzt nichts daraus, habe er die Kosten zu tragen, denn das Land fiele an die Stadt zurück. Ausserdem könne man Synergien mit der Schifffahrt nutzen, deren Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident Hess ist. Diese versteht er nicht nur als Transportunternehmen, sondern auch als wichtigen Bestandteil des regionalen Tourismus.

Hinweis

Weitere Infos: www.hafenhotel-romanshorn.ch, info@hafenhotel-romanshorn.ch, 071 246 51 51.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.