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ROMANSHORN: Risikobäume müssen weg

Aus Sicherheitsgründen lässt die Stadt im alten Park am See zwei rund hundertjährige italienische Säulenpappeln fällen.

Regelmässige Untersuchungen des Holzes der beiden Bäume zeigen seit längerer Zeit einen altersbedingt starken Abbau der Substanz, was sich auf die Stabilität des Gehölzes und damit auf die Sicherheit der Parkbesucher auswirken kann, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Beurteilt werde die Substanz visuell sowie mit einem Resistographen. Dieses Messgerät zeichnet den Widerstand auf, den das Holz einer fein rotierenden Nadel beim Eindringen in den Stamm entgegensetzt. So lassen sich zuverlässig Faulstellen und Risse lokalisieren.

Ein Merkmal der angegriffenen Gesundheit der rund 30 Meter hohen Pappeln sei auch die grosse Menge an Totholz in den Kronen, heisst es in der Mitteilung weiter. Angesichts der exponierten Lage der Bäume bei starken Winden und zusammen mit der fortgeschrittenen Stammfäule werde auch deren Statik als mangelhaft beurteilt. «Alle Umstände zusammen machen das Fällen der beiden 100 bis 110 Jahre alten Bäume in der nächsten Zeit unumgänglich», schreibt die Stadt.

Die städtische Baukommission hat das Fällgesuch des Werkhofs Ende 2017 geprüft und ihm stattgegeben. Da sich die beiden Pappeln in der Baumschutzzone befinden, ist die Stadt verpflichtet, den vorhandenen Baumbestand im Interesse von Siedlungsdurchgrünung und ökologischer Qualität zu erhalten wie auch sukzessive zu verjüngen. Als Ersatz werden daher im Frühling durch den Werkhof wieder zwei Säulenpappeln gepflanzt. (red)

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