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ROMANSHORN: Rechnung schliesst unerwartet gut ab

Die evangelischen Kirchbürger sagten einstimmig Ja zu einem überraschend hohen Rechnungsüberschuss. Mit dem Gewinn können Investitionen vorfinanziert werden.
Markus Bösch

Es war die erste Kirchgemeindeversammlung für Jeanette Tobler als Präsidentin – und die 54 Männer und Frauen sagten zu allem einstimmig Ja: «Wir sind auf einem guten Weg, finanziell und als Gemeinde.» Dank des Ertragsüberschusses von 1,08 Millionen Franken – respektive 131098 Franken, wenn man die Umgliederung des Pfarrhauses Friedhofallee vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen davon ausnimmt – könne die Gemeinde infrastrukturelle Aufgaben vorfinanzieren. «Dazu werden in den kommenden drei Jahren die Heizung des Kirchgemeindehauses und der Kirche, die Beleuchtung, die Decke und die Fenster des Kirchgemeindehauses und die Restauration der Alten Kirche gehören.» Das sind insgesamt 290000 Franken. 778098 Franken kommen ins Eigenkapital. Und mit je 6500 Franken unterstützt die Kirchgemeinde ihr Projekt in Douala in Kamerun und den Cevi Ostschweiz.

Steuerfuss bleibt vorläufig bei 25 Prozentpunkten

Vorgängig hatte Walter Scherrer am Beispiel einzelner Bereiche der Rechnung 2016 aufgezeigt, wie das positive Ergebnis zustande gekommen war: «Tiefere Ausgaben beim baulichen Unterhalt, weniger Lohnkosten bei der Jugendarbeit, tiefere Kosten beim Schuldendienst und die Umgliederung des Pfarrhauses Friedhofallee haben da mitgeholfen.» Weil mittelfristig die Steuereinnahmen und die Steuerkraft eher sinken werden, rechnet die Behörde mit dem Steuerfuss von 25 Prozent bis 2020. «Es steht einiges an Investitionen an», meinte der Finanzchef. Und die Kirchbürger zeigten sich einverstanden. Die Sammelaktion der ökumenischen Fastenkampagne ergab 4600 Franken für Kamerun und 4540 Franken für die Aktion «Chinese working women».

Gemeindefest mit über 300 Gästen

Am 20. August steht das Gemeindefest «Feuer und Flamme» an: Das Vorbereitungsteam rechnet mit 300 und mehr Gästen, sagte OK-Mitglied Vreni Arn. Bis dahin werde der Küchenumbau wohl abgeschlossen sein, informierte Martin Nafzger, verantwortlich für die Immobilien. Zu Diskussionen Anlass gab die Mitteilung, dass es angedacht sei, die Abendgottesdienste in Salmsach einzustellen – zumal die Besucherzahlen stetig zurückgehen: «Wem dieses Angebot wichtig ist, soll es doch vermehrt nutzen», sagte Tobler. Sie gratulierte Käthi Schait und Koni Züllig für ihre 20-jährige Mitarbeit. Edith Leng­acher und Monika Visintin engagieren sich seit zehn Jahren in der Kirchgemeinde. Ab August 2018 wird Pfarrerin Meret Engel eine halbjährige Weiterbildung absolvieren und anschliessend unbezahlten Urlaub nehmen.

Markus Bösch

romanshorn

@thurgauerzeitung.ch

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