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ROMANSHORN: Planspiele sorgen für böses Blut

Ein Teil der Liegenschaftenbesitzer in Hotterdingen hat Einsprache gegen die Einschränkung ihrer Eigentumsrechte eingelegt. Stadtrat Markus Fischer räumt ihnen wenig Chancen ein.
Markus Schoch
Die Planungszone mit Wohnbauten und Bäumen grenzt ans Industriegebiet. (Bild: Markus Schoch)

Die Planungszone mit Wohnbauten und Bäumen grenzt ans Industriegebiet. (Bild: Markus Schoch)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Die Stadt will an der Mittliszelg­strasse vorübergehend spezielle Vorschriften in Kraft setzen. Neue Bauten oder Anlagen sollen nur bewilligt werden, wenn sie die übergeordnete Planung nicht erschweren oder beeinträchtigen. Betroffen sind acht Parzellen mit einer Fläche von insgesamt rund 17500 Quadratmetern.

Nicht alle Landbesitzer in der sogenannten Planungszone sind erfreut über die Anordnung der Stadt, die längstens zwei Jahre Bestand haben soll. Ein Teil von ihnen hat deshalb Einsprache erhoben. Denn unter den neuen Bedingungen dürfte es schwierig sein, ein Haus zu verkaufen, da auch eine Entwertung der Parzellen im Perimeter nicht ausgeschlossen werden kann. Heute liegen die betroffenen Grundstücke in der Wohn- und Gewerbezone. Denkbar ist, dass sie der Stadtrat im Rahmen der laufenden Revision der Ortsplanung der Industriezone zuschlägt. Der zuständige Stadtrat Markus Fischer will zu solchen Spekulationen nicht Stellung nehmen. «Wir haben uns offiziell noch nicht zu dieser Frage geäussert.» Tatsache sei aber, dass Romanshorn kaum mehr über freies Industrieland verfüge. Und der Bedarf werde mit der geplanten Bodensee-Thurtal-Strasse grösser. Es gehe nicht darum, einem bestehenden Betrieb für ein konkretes Projekt den roten Teppich auszurollen, widerspricht Fischer entsprechenden Gerüchten.

Offen ist auch, was mit den Bäumen passiert, die an der Grenze der heutigen Industriezone stehen und im Schutzplan enthalten sind. Den Hausbesitzern bieten sie einen gewissen Schutz vor Lärm und Staub. Sie möchten deshalb, dass das kleine Wäldchen stehen bleibt.

Doch es wird schon schwierig genug sein, die Planungszone zu verhindern. Stadtrat Fischer habe ihnen letzte Woche bei einer Orientierung unmissverständlich klargemacht, dass ihre Einsprachen kaum Chancen habe, sagt eine Frau, die dabei war. So absolut will Fischer seine Aussage nicht verstanden wissen. «Es wird nicht einfach sein, eine hinreichende Begründung zu liefern.» Zumal noch gar nicht feststehe, wie die Pläne im Gebiet aussehen würden.

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