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ROMANSHORN: Orgel erklingt wieder in reinen, frischen Tönen

Am Ostersonntag erklang erstmals nach zwei Jahren die Orgel in der katholischen Kirche wieder. Sie wurde im Gottesdienst von Pfarrer Toni Bühlmann gesegnet. Gespielt wurde aber noch auf dem alten Spieltisch.
Organist Roman Lopar erklärt den Spieltisch. (Bild: Sara Carracedo)

Organist Roman Lopar erklärt den Spieltisch. (Bild: Sara Carracedo)

Nicht nur weil die Auferstehung Jesus heute gefeiert wird, ist es eine spezielle Messe: Die Orgel füllt die Kirche wieder mit ihrem Klang. Gründe für die vorübergehende Stille waren die Unstimmigkeiten mit dem ersten Orgelbauer und die Revision der Orgel. Dabei wurden die 4000 Pfeifen abmontiert und gereinigt, das Gehäuse von innen sauber gemacht, neu beledert und abgedichtet. Ein Intonateur prüfte jede einzelne Pfeife und intonierte diese frisch. Kirchenmusiker Roman Lopar weiss wie aufwendig die Arbeit ist: «Nur schon für die klangliche Überprüfung und das Intonieren braucht man zwei bis drei Monate.» Zur Erneuerung gehörte aber auch ein neuer Spieltisch. «Er ist ein handwerkliches Meisterstück, gefertigt aus Ulmen- und Ulmenwurzelholz», schwärmt Lopar. Für Lopar wird es ein völlig neues Gefühl sein, auf dem neuen Spieltisch zu musizieren. Bis es dann so weit ist, muss er sich noch gedulden. Denn das neue Gerät konnte bisher nur kurz getestet werden.

Halbbatzige Einweihung

Die renovierte Orgel spielte Lopar am offiziellen Einweihungstag noch am alten Spieltisch. Der neue ist noch nicht angeschlossen und das Notenpult ebenfalls noch nicht angebracht. Die Tontraktur wird nächste Woche angeschlossen – eine hochsensible Arbeit – und zur regulären Messe das erste Mal in Betrieb genommen. Eigens für den Einweihungstag hat Roman Lopar die Toccata über die Glocken von St. Johannes komponiert. Der Beifall der Kirchgänger war ihm gewiss.

Sara Carracedo

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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