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ROMANSHORN: Note «sehr gut» vom Kanton

Der Abwasserverband will noch in diesem Jahr mit dem Bau von zwei neuen Regenbecken beginnen.
Markus Schoch

Es ist kein schöner Anblick: Bei heftigen Regenfällen hängen oft Fetzen von WC-Papier im Geäst von Sträuchern und Bäumen entlang von Flüssen und Bächen. Und zwar in solchen, in die Abwasserreinigungsanlagen (ARA) das Wasser ableiten, wenn sie an die Belastungsgrenze stossen und auch die sogenannten Regenbecken gefüllt sind, die den ersten Schmutzstoss auffangen.

Im Einzugsgebiet der Klär- anlage passiert das zu oft. Es gibt zwar in den angeschlossenen Gemeinden Romanshorn und Egnach Regenbecken, doch ihr Volumen ist zu klein, wie Abklärungen im Zusammenhang mit dem generellen Entwässerungsplan gezeigt haben. Der regionale Abwasserverband hat darum im letzten September den Bau von zwei zusätzlichen Becken mit einem Volumen von 1000 Kubikmetern zum Preis von über 3 Millionen Franken beschlossen. Zu stehen kommen sollen sie auf dem Gelände der ARA in ­Romanshorn gleich neben dem bestehenden Regenbecken mit einem Fassungsvermögen von 920 Kubikmetern. «Das ist die einfachste und beste Lösung für den Betrieb», sagte Ueli Oswald von der Hunziker Betatech an der Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes der Region Romanshorn am Montagabend.Wenn alles glatt läuft, soll im Oktober mit den Bauarbeiten begonnen werden, die rund 50 Wochen dauern. Das Projekt sei wegen des schwierigen Baugrundes anspruchsvoll, sagte Oswald. Der Untergrund muss gepfählt werden, der Aushub kann vor Ort nicht wieder verwendet werden, sondern kommt in eine Deponie.

«Es läuft vieles und vieles sehr gut»

Die geplante Investition ist eine von vielen, die dazu dient, das Abwassersystem zu optimieren. So sind im letzten Jahr diverse Pumpwerke und kleinere Regenbecken saniert worden, sagte Verbandspräsident Patrik Fink. «Es läuft viel und vieles sehr gut», meinte Vizepräsident Stephan Tobler. Diesem Urteil schloss sich Kerstin Frank vom Amt für Umwelt an: «Die ARA wies während unserer Unter- suchungen einen stabilen Betrieb auf und erfüllte die Anforderungen sehr gut.»

Personell gab es einige Wechsel. Nach über 21 Jahren ging Betriebsleiter Kurt Gerber Ende Februar in Pension. Erich Drittenbass und Roberto Murena traten im August des letzten Jahres beziehungsweise im Februar diesen Jahres neu dem Team bei.

Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn von rund 200000 Franken ab. Der Überschuss wird den Betriebsbeiträgen der an- geschlossenen Gemeinden Romanshorn, Salmsach und Egnach angerechnet. Ein gutes Jahr war 2017 auch für die Solarstrom- produktion. Die Energie wird dazu verwendet, den Schlamm im Faulturm zu erwärmen.

Markus Schoch

markus.schoch

@thurgauerzeitung.ch

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