ROMANSHORN: Nein zu höheren Steuern

Die Romanshorner sind gegen eine Erhöhung des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte auf 74 Prozent. Sie lehnten am Montagabend mit 151 Nein- gegen 101 Ja-Stimmen einen entsprechenden Antrag des Stadtrates ab.

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Der Stadtpräsident von Romanshorn, David H. Bon, zeigte sich erstaunt. (Bild: NANA DO CARMO/Archiv)

Der Stadtpräsident von Romanshorn, David H. Bon, zeigte sich erstaunt. (Bild: NANA DO CARMO/Archiv)

ROMANSHORN. Die Romanshorner sind gegen eine Erhöhung des Steuerfusses um zwei Prozentpunkte auf 74 Prozent. Sie lehnten am Montagabend mit 151 Nein- gegen 101 Ja-Stimmen einen entsprechenden Antrag des Stadtrates ab. Das Defizit im Budget erhöht sich damit auf rund 1,1 Millionen Franken. Das Budget selber hiessen sie gut, wenn auch nur knapp mit 132 gegen 104 Stimmen. "Die Richtung für das kommende Jahr ist jetzt zwar vorgegeben, doch klare Sparaufträge von der Bevölkerung blieben aus", sagt Stadtpräsident David H. Bon in einer ersten Reaktion. Das strukturelle Problem mit den Sozialkosten könne mit klassischen Sparübungen nicht gelöst werden. Er sei erstaunt, sagt Bon. "Denn das Budget ist nicht wirklich anders als bisherige und wir haben uns bemüht, mit verschiedenen Anlässen immer wieder transparent zu informieren." Die CVP hatte die Nein-Parole zu Budget und Steuerfusserhöhung herausgegeben, die SVP sagte ebenfalls Nein zur Steuerfusserhöhung und beschloss Stimmfreigabe in Bezug aufs Budget.(mso)