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ROMANSHORN: Natur ist Programm

Es sind sechs Filme, die unter die Haut gehen: Im Roxy ist das Festival «Filme für die Erde» in diesem Herbst Gast.
Am Pranger: die Arbeitsbedingungen der Textilindustrie. (Bild: PD)

Am Pranger: die Arbeitsbedingungen der Textilindustrie. (Bild: PD)

Die jüngeren Besucher werden fasziniert sein ob der Tier- und Naturbilder, die Jugendlichen wohl nachdenklich gestimmt, wenn sie die Bedingungen der T-Shirt-Näherinnen beinah hautnah erleben. Und die Erwachsenen werden mitgenommen in die Welt der Urwälder auf den Kontinenten der Erde und unter Wasser: Zum zweiten Mal wird das schweizweite Festival «Filme für die Erde» in Romanshorn durchgeführt. Insgesamt 18 Städte sind in dieses Event für die Umwelt eingebunden.

Ökologie steht im Fokus

Am Freitag, 22. September, heisst es im Kino Roxy sechsmal «Film ab für die Nachhaltigkeit»: An zwei Vorführungen lassen sich am Morgen Primarschülerinnen und Primarschüler mitnehmen in die mitunter überraschende Welt der Berge mit ihren wilden Tieren. Am Nachmittag sind Oberstufenklassen angesprochen vom Film «Sweatshop»: Im Fokus stehen die beeindruckenden und bedrückenden Herstellungsmethoden der Billigkleider. Diese Filme sind geschlossene Vorführungen und den Schulen vorbehalten. Jedermann zugänglich sind vier Filme, die weitere aktuelle Themen aufgreifen: Um 12 Uhr wird mit «Death by Design» zum Lunchkino eingeladen: Gezeigt werden die Auswirkungen der Elektronikindustrie auf Gesundheit und Umwelt. Aus der BBC-Dokumentationsreihe «Planet Erde» wird der Teil «Städte» gezeigt und wie Tiere in Städten einen Lebensraum finden. Bruno Mansers Erbe steht im Mittelpunkt von «The Borneo Case». Der Film begleitete Aktivisten während fünf Jahren und zeigt, wie sie sich dank Hartnäckigkeit international Gehör verschaffen konnten. Den Abschluss macht am Abend «Chasing Coral» um 20 Uhr: Spektakuläre Unterwasseraufnahmen zeigen den Einfluss des Klimawandels auf unsere ­Ozeane.

Vorher wird eine Podiumsdiskussion mit den Umweltpionieren Lukas Straumann (Geschäftsführer Bruno-Manser-Fonds) und Heinzpeter Studer (Fair Fish) live übertragen. Der Eintritt zu allen Filmen ist dank Sponsoren, örtlichen Institutionen und dem Engagement des Kinos Roxy gratis – ausser zum Lunchkino, wo man sich anmelden muss.

Markus Bösch

romanshorn

@thurgauerzeitung.ch

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