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ROMANSHORN: Nationalhymne auf der Panflöte

Fast fünfzig Jahre musste die Stadt am Wasser auf eine Neuauflage warten: Am Wochenende schwamm die nationale Elite im Seebad an der Sommer-Schweizer-Meisterschaft um Titelehren.
Trudi Krieg
Für Zuschauer und Supporter wurde im Seebad eine überdachte Tribüne erstellt. (Bild: Donato Caspari)

Für Zuschauer und Supporter wurde im Seebad eine überdachte Tribüne erstellt. (Bild: Donato Caspari)

Es war ein besonderes Sommererlebnis für die Veranstalter, den Schwimmclub Romanshorn, und für die Teilnehmer aus der ganzen Schweiz. Thomas Gerber, Chef des Organisationskomitees, zeigt sich zufrieden. Seit Anfang Jahr die Zusage kam, die Sommer- Schweizer-Meisterschaft in Romanshorn durchzuführen, liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Mitglieder des Schwimmclubs, aber auch Eltern des Nachwuchses leisteten unzählige Arbeitsstunden mit dem Aufbau der Tribüne, den Absperrungen und der Organisation. Auch am Wochenende waren sie überall im Einsatz. Die Meisterschaften hätten ohne Fronarbeit gar nicht durchgeführt werden können. Diese stärke auch den Zusammenhalt im Club, sagt Gerber.

Hotels der Umgebung durften ihre Adressen auf der Homepage des SCR veröffentlichen. So konnten die 62 Vereine mit rund 400 Teilnehmern ihre Unterkunft selber organisieren. In Romanshorn quartierten sie sich im «Inseli», im «Schloss» und in der Jugi ein. Die ersten reisten schon am Donnerstag an und richteten sich unten am See ein in ihren Zelten für tagsüber. Auf der Surfwiese stand ein Catering Zelt. Schwimmer, Trainer und Funktionäre lobten das gute, ausgewogene und preiswerte Essen. Das Wetter spielte auch halbwegs mit. Es war nicht so heiss, dass die üblichen Badegäste gerne in die Badi gegangen wären. Nach dem Einsatz sah man die Schwimmer in dicke Mäntel und Kapuzen gehüllt dem kühlen Wind auf der nassen Haut trotzen.

Zum 50-Jahr-Jubiläum kommt der Nachwuchs

Fans konnten eine Plakette erwerben und auf der Zuschauertribüne das Spektakel mitverfolgen. Als Speaker amtierte der pensionierte Lehrer Robert Schumacher. Mit seiner Panflöte begleitete er jeweils beim Final die Nationalhymne zum Einzug der Elite. Ein Filmteam stellte die Wettkämpfe laufend in einem Livestream auf Youtube. Bereits am Freitag gab es einen Schweizer Rekord zu feiern, nämlich die 1:09,36 der 19-jährigen Lisa Maimé vom Schwimmclub Limmatsharks Oerlikon über hundert Meter Brust. Zwei der Teilnehmer von Romanshorn werden im Juli an der Weltmeisterschaft in Budapest teilnehmen.

Die letzte Schweizer Meisterschaft wurde 1968 anlässlich der Eröffnung des Seebads in Romanshorn ausgetragen. Es war schon lange der Wunsch des Schwimmclubs, eine Nachwuchs-Schweizer-Meisterschaft in Romanshorn durchzuführen. Daran knüpft der Verband Swiss Swimming die Bedingung, im Jahr davor eine nationale Meisterschaft auszutragen.

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