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ROMANSHORN: Nationale Spitze als Fernziel

Der Kanuclub hat nach dem Bau eines Stegs zwar keine neuen Anlagen mehr geplant, dafür wird im Leistungsbereich investiert. Ein neuer Verein ist im Entstehen: die Kayak Talents Bodensee.
Ralf Rüthemann
Peter Gubser, Präsident des Kanuclubs, vor dem neuen Steg in Romanshorn. (Bild: PD)

Peter Gubser, Präsident des Kanuclubs, vor dem neuen Steg in Romanshorn. (Bild: PD)

Ralf Rüthemann

ralf.ruethemann@thurgauerzeitung.ch

Es soll bergauf gehen, stark bergauf: «Wir wollen auf nationaler Ebene wieder mit den Besten mithalten können», sagt Peter Gubser, Präsident des Kanuclubs Romanshorn. Erst gerade hat der Kanuclub eine Steganlage realisiert. «Die Infrastruktur genügt uns für den Moment», sagt Gubser. Dafür soll bald ein Regionales Leistungszentrum (RLZ) im Rahmen eines neuen Vereins entstehen. Die Statuten für diesen Verein mit dem Namen «RLZ Kayak Talents Bodensee» sind bereits herausgearbeitet. Jetzt muss der Kanuclub an der Generalversammlung vom 2. März nur noch die Zusage erteilen. Einige der Ziele, die darin festgehalten sind, lauten folgendermassen: «Hochwertiges Trainings- und Betreuungsangebot», «Bereitstellung eines professionellen Umfelds für Trainerinnen und Trainer und Athletinnen und Athleten» und«Angebot für Athletinnen und Athleten von 12 bis 18 Jahren mit einer Talentkarte des Schweizerischen Kanuverbandes».

Eine neue 20-Prozent-Stelle

Unterstützt wird der Verein auch vom Schweizerischen Kanuverband. Vor allem auch im Vorhaben, einen Trainer zu 20 Prozent anzustellen. Vorgesehen für diesen Job ist Stephan Steger, der bereits schon Trainer in Romanshorn ist. Er soll vor allem jene Athletinnen und Athleten betreuen, die bereits im nationalen Kader sind. «Für eine Randsportart wie Kanu ist eine 20-Prozent-Stelle natürlich ein enormer Hosenlupf», sagt Peter Gubser.

Ursprünglich wünschten sich die Romanshorner bei der Gründung des neuen Vereins, auch den Paddel-Club Kreuzlingen ins Boot zu holen. «Sie wollten aber noch nicht mitmachen», sagt Gubser. Entscheidend für die Vereinsgründung war dies allerdings nicht. Es sei so oder so geplant gewesen, einen neuen Verein im Leistungsbereich zu gründen. Dies bedeutet: Bald gibt es drei Regionale Leistungszentren für den Kanusport in der Schweiz: in Rapperswil, Schaffhausen und Romanshorn.

Potenzial bei Wassersportanlagen

Im vergangenen Sommer legte der Kanton ein Kantonales Sportanlagenkonzept mit einem Katalog aller Anlagen vor. Zuerst waren die Wassersportanlagen darin nicht enthalten, doch Peter Gubser und auch der Swiss-Sailing-Regionalverband Bodensee/Rhein wehrten sich. Gubser ging es nicht darum, die Anlagen in Romanshorn bald erweitern zu können. Mit einem Bootslagerplatz, einem Kraftraum und dem neuen Steg ist Romanshorn gut ausgerüstet. «Ich wollte einfach sicherstellen, dass die Wassersportarten auch im Konzept enthalten und damit längerfristig auf dem Radar des Kantons sind.» Mit Erfolg: In der neueren Version des Konzepts wird unter der Rubrik Entwicklungspotenzial die Kanuanlage in Romanshorn wie auch die Ruderanlage in Arbon und Kreuzlingen aufgeführt. Das Konzept wird voraussichtlich am 28 Februar im Grossen Rat diskutiert.

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