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ROMANSHORN: Mit jugendlichem Schwung

Den Auftakt seiner dreiteiligen Konzertreihe machte das Jugendorchester Thurgau am Sonntag in Romanshorn. Die Besucher in der evangelischen Kirche waren beeindruckt von der Darbietung der Musiker.
Markus Bösch
In sinfonischer Besetzung: Das Jugendorchester Thurgau begeisterte bei seinem Auftritt in Romanshorn. (Bild: Markus Bösch)

In sinfonischer Besetzung: Das Jugendorchester Thurgau begeisterte bei seinem Auftritt in Romanshorn. (Bild: Markus Bösch)

ROMANSHORN. In drei Formationen zeigten die 10- bis 25jährigen Musikerinnen und Musiker ihr Können. Während eines halben Jahrhunderts spielte das Jugendorchester Thurgau in einer reinen Streicherbesetzung auf. Seit dem Jubiläumsjahr 2015 ist die Besetzung auch sinfonisch.

Den Auftakt zum Konzert machte ein neunköpfiges Ensemble mit der «Petite Symphonie» für Bläser von Charles Gounod (1818–1893). Die agilen Bläserinnen und Bläser wurden mit ihrem virtuosen und genauen Spiel dem lyrisch-heiteren und gegen Ende auch lebhaften Werk sehr schön gerecht.

Neben der sozialen und künstlerischen Ausbildung bietet das Orchester begabten Mitgliedern auch eine Plattform für solistische Auftritte: So spielte die 20jährige Elisabeth Rüttimann den Solopart im viersätzigen G-Dur-Konzert für Viola von Georg Philipp Telemann (1681–1767). Mit jugendlicher Beschwingtheit und gleichzeitig präzisem Spiel begeisterte sie die Zuhörer. Nach der Pause wurde die Sinfonie 101 «Die Uhr» von Joseph Haydn (1732–1809) aufgeführt.

Seit 2008 ist Gabriel Estarellas Pascual der künstlerische Leiter des Jugendorchesters – und mit diesem dritten Konzertteil gelang es ihm und den Musikern, die sinfonische Breite mit überzeugender Klangfülle darzubieten. Und gleichzeitig spielte das Orchester sehr präzis in den leisen und solistisch anmutenden Abschnitten. Die Zuhörer spendeten im Stehen langen Applaus.

Am kommenden Samstag tritt das Jugendorchester um 19.30 Uhr im Weinfelder Rathaussaal und am Sonntag um 17 Uhr in der evangelischen Kirche von Steckborn auf.

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