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ROMANSHORN: Mehr Sicherheit im Hochhaus

Die Baugenossenschaft Eigenheim bringt das charakteristische Gebäude auf Vordermann. Der Antennenstreit ist weiter hängig.

Wer wird die Auseinandersetzung um eine neue, aber 22-fach verstärkte Mobilfunkantenne auf dem Hochhaus gewinnen: die Genossenschaft Eigenheim oder die Firma Sunrise? Der mit Spannung erwartete Entscheid fällt möglicherweise erst 2018. An der Generalversammlung der Genossenschaft war der Rechtsstreit nicht traktandiert. In der Umfrage informierte Präsident Martin Stettler aber darüber, dass der Fall beim Verwaltungsgericht hängig sei. Im Juli 2016 erteilte die Stadt die Baubewilligung für das Projekt, gegen das 500 Einsprachen eingegangen waren. Die Gegner legten daraufhin beim Departement für Bau und Umwelt Rekurs ein und machten gesundheitliche Risiken geltend. Der Kanton wies den Rekurs jedoch ab. Jetzt beschäftigt sich die nächste Instanz mit dem Fall.

Eine wesentliche Aufgabe sieht der Vorstand darin, die zum grossen Teil in die Jahre gekommenen Bauten sukzessive grundlegend zu sanieren. Das setze voraus, dass die finanzielle Lage der Genossenschaft nicht vernachlässigt werde, sagte Stettler, da mit den heutigen günstigen Krediten nicht in alle Zukunft zu rechnen sei – und was dann? Die Mietzinsen waren und sind ausserordentlich günstig, sie sollen für die neue Generation von Genossenschaftern sozialverträglich bleiben, sagte Stettler.

Ja zu einer Investition von 1,5 Millionen Franken

Die Versammlung folgte dem Antrag, für Sanierungen im Hochhaus 1,5 Millionen Franken zu bewilligen. Diese Investition ermöglicht den Ersatz der beiden Personenlifte sowie die Forderung nach mehr Sicherheit bei Brandausbruch. Erneuert wird ferner die Beleuchtung aller gemeinschaftlich genutzten Räume, was tiefere Energiekosten bringt. Fachleute referierten über die geplante Renovation. Nachdrücklich wies Stettler darauf hin, dass in den nächsten Jahren die Kette nötiger Grundsanierungen nicht abreisse, ein gewisser Rückstand sei aufzuholen, darauf müsse sich die Genossenschaft einstellen.

In der Umfrage wurde die Pelletheizung angesprochen, die das ganze Jahr läuft, um das Wasser aufzuheizen. Stettler wies darauf hin, dass nur der Einbau eines Boilers Abhilfe schaffen würde. Ein Genossenschafter wollte wissen: «Funktioniert die Warteliste korrekt, auch bei der Zuteilung der Plätze in der Tiefgarage?» Ein weiterer fragte, warum bisher weder Sonnenkollektoren noch andere Träger für erneuerbare Energie eingebaut worden seien. Er wurde auf die angespannte Finanzlage hingewiesen. Dann, ohne reklamieren zu wollen, sagte Stettler: «Für alle unsere Häuser gilt, dass die Mittags-, Abend- und Nachtruhe festgelegt und verbindlich ist.» Ob er damit an jüngere oder die überwiegend älteren Genossenschafter appellierte? Das war nicht herauszuhören, aber doch zu ahnen.

Der Vorstand wurde für drei Jahre wiedergewählt. Das Gremium sieht sich nach Nachfolgern um.

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