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ROMANSHORN: Männer wollen ihre eigene Zufriedenheit pflegen

Zahlreiche Männer liessen sich am Samstag Zeit, der eigenen Zufriedenheit auf die Spur zu kommen. Eingeladen zum Männerfrühstück im «Inseli» hatte die überregionale Organisation «Timeout für Männer».
Markus Bösch
Georges Morand referiert beim Männerfrühstück. (Bild: Markus Bösch)

Georges Morand referiert beim Männerfrühstück. (Bild: Markus Bösch)

Zuerst ein gemeinsames Frühstück, dann Impulse von Georges Morand für ein gelingendes Leben: Der 58-jährige Schreiner, Theologe und Coach nahm rund 100 Männer mit auf eine gedankliche,humorvolle Reise zu einem wichtigen Lebensaspekt «Zufriedenheit ist keine Glückssache».

Was vielleicht als Hoffnungsgeschichte beginnt, kann vordergründig in Enttäuschungen enden. Und trotzdem Sinn machen und sogar Glück bringen und bedeuten: «Zum Beispiel das Leben von Louis Braille vor 200 Jahren zeigt dies eindrücklich, genauso wie die Biografie eines Wisi Zraggen es heute vor Augen führt. Inmitten von Schicksalsschlägen und unerwarteten Situationen ist Zufriedenheit beeinflussbar. Das richtige Mass, die Stärke, warten zu können und eine gewisse Frustrationstoleranz sind Puzzleteile dazu. Und vor allem ist es die bewusste Entscheidung gegen das Unglücklichsein», sagte Morand. Glückspilze verfügten über die Fähigkeit, Pech in Glück zu verwandeln. Und nicht zuletzt komme das Glück von innen.

So leben, dass es einem wohl in seiner Haut ist

Der Referent rief die Männer dazu auf, die eigene Zufriedenheit selbst zu pflegen und dies nicht nur von anderen zu erwarten: «Lebe so, dass es dir wohl in deiner Haut ist. Das ist auch Selbstfürsorge. Vielleicht gilt es da für dich, eigene Einstellungen zu überdenken und allenfalls zu revidieren.» Wer seinen Platz und seine Erfüllung in Beruf und im Privaten gefunden habe, sehe eben auch die Dinge, für die er dankbar sein könne. Konkret heisse das, täglich fünf solche Dinge aufzuschreiben, für die man dankbar sein könne. Und schliesslich fördere das Tun für andere ebenfalls die eigene Zufriedenheit – ganz nach dem Motto: «Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf.»

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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