ROMANSHORN: Laternen führen in den Wald

Einmal mehr liessen sich mehrere hundert Menschen von den Laternen zur Waldschenke lotsen. Laternen, Feuer und einige wenige Sterne tauchten die Waldschenke in eine besinnlich-fröhliche Atmosphäre.

Markus Bösch
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Die Herischrenzer aus Herisau sorgen für gute Stimmung mit ihrer Musik, und am Feuer wärmte sich so mancher Teilnehmer des Laternliwegs auf. (Bilder: Markus Bösch)

Die Herischrenzer aus Herisau sorgen für gute Stimmung mit ihrer Musik, und am Feuer wärmte sich so mancher Teilnehmer des Laternliwegs auf. (Bilder: Markus Bösch)

Markus Bösch

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Es ist das zurückhaltende Licht der Petrollampen, das den Weg weist – und in den Samstagabendstunden nahmen zahlreiche Familien und Spaziergänger sich dies zum Anlass, sich bei der Waldschenke zu treffen: «Es soll eine Einstimmung auf fröhliche Weihnachten sein, und ganz sicher ist es für viele auch ein schöner Familienanlass. Auch diesmal, bei der immerhin neunten Durchführung, ist der Zuspruch gross», freut sich Emil Gsell. Zusammen mit Ruth und Heinz Ramsperger und Rolf Bertschinger bildet er das OK. Selbstverständlich brauche es für eine solche Veranstaltung viele helfende Hände. So wirkten etwa 30 Frauen und Männer mit, damit die 50 Laternen aufgestellt und die Organisation für Verpflegung und Musik stehen würden.

Neben einer Alphorngruppe, die aus eigenem Antrieb ihre Melodien zum Besten gab, traten die Herischrenzer aus Herisau auf: Deren Musik sei nicht vor allem fasnächtlich, sondern vielmehr fröhlich: «Weil die bisherigen Musikgruppen und Schulklassen eher untergegangen sind, haben wir uns in diesem Jahr für sie entschieden. Bei den Besuchern kommen sie gut an», so Gsell.

Ein grosser Dank gehe an das Ehepaar Ramsperger, das die Waldschenke für diesen Anlass zur Verfügung stelle, und an das EW und die Stadt, die für Strom und Infrastruktur sorgten. Zusammen mit ihren Helferinnen und Helfern würden sie sicher weitermachen, zumal im nächsten Jahr mit der zehnten Auflage ein Jubiläum anstehen würde.

Während der Abendstunden herrschte ein stetiges Kommen und Gehen. Viele der Besucher genossen die Gespräche rund um die Feuerstellen, die Verpflegungsangebote, den Spaziergang unter den Laternen und auch die kostenlosen Busverbindungen vom Stadtzentrum und wieder dorthin zurück.