ROMANSHORN: Konzessionsgesuch für SBS-Spielplatz liegt auf

Es wird Einsprachen gegen das Projekt auf der Bunkerwiese geben.

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Fünf Monate lang prüften die zuständigen Stellen in Frauenfeld die Pläne, für deren Realisierung die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) eine Bewilligung beziehungsweise Konzession des Kantons braucht. Das entsprechende Gesuch liegt jetzt bis am 24. Mai öffentlich auf und ist auf zehn Jahre befristet.

Schon jetzt ist klar: Zumindest die Interessengemeinschaft «Bunkerwiese für alli» wird Einsprache machen, sagte gestern auf Anfrage deren Sprecher Silvan Mumenthaler. Sie würden sich bereits übers Wochenende mit diversen Juristen treffen, um das Vorgehen zu besprechen. Die Gruppierung hat bereits früher über 1000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, die den Verzicht auf den Bau des Abententeuerspielplatzes mit dem Namen Robinshorn fordert. Visiere zeigen dessen Ausmasse. «Es ist fast brutal», sagt Mumenthaler.

Die SBS sieht es anders und spricht von einem «Paradies für unternehmenslustige Kinder und sportliche Teens», das entstehen soll. Es biete viel «Natur und spektakuläre Aussicht für alle Generationen». Auf dem umzäunten Gelände soll es zwei Aussichtstürme, ein Piratenschiff, eine Schatzhöhle, eine Wasserlandschaft, einen Kiosk, Camping-Hütten sowie Duschen und Umkleidemöglichkeiten geben. In den Sommermonaten müssen die Besucher Eintritt zahlen. Der öffentliche Zugang zum See wird gewährleistet. (mso)