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ROMANSHORN: «Ist nicht korrekt»

Arbeitgeberpräsident Thomas Maron wehrt sich dagegen, der «Romanshorner Opposition» zugeordnet zu werden.
Tanja von Arx

Es sei nicht so gewesen, wie es ­offenbar den Anschein erweckt habe. Das sagt Thomas Maron, Präsident der Arbeitgebervereinigung Romanshorn und Umgebung (AVR), bezugnehmend auf seine Aktivitäten bei Facebook. Maron hatte einen Beitrag der Gruppierung «Romanshorner Opposition» gelikt. Darin wird dem Stadtrat nach der hitzigen Budgetgemeinde nahegelegt zurückzutreten (unsere Zeitung berichtete). Für eine Stellungnahme war Maron die letzten Tage nicht erreichbar. Wie er nun mitteilt, sei er in den Ferien gewesen, und er sagt: «Ich habe ein ‹Like› angebracht, da es für mich die allererste Mitteilung über den meiner Ansicht nach positiven Ausgang der Gemeindeversammlung war.» Und weiter: «Dieses ‹Like› aber derart zu extrapolieren und zu versuchen», ihn der Romanshorner Opposition zuzuordnen, sei «nicht korrekt».

Der Stadtrat interpretierte die Sachlage ein wenig anders. Im Statement, das die Behörde über den Vorfall abgab, heisst es: «Der Stadtrat hat die Forderung der Romanshorner Opposition zur Kenntnis genommen. Wir sind befremdet, dass Herr Maron diese unterstützt und gehen davon aus, dass er sich als Privatperson äussert und dies nicht der Haltung der AVR entspricht.» Auf jene Kritik – und den Fakt, dass die AVR sich im Vorfeld der Budgetgemeinde gegen eine Steuererhöhung um vier Prozentpunkte ausgesprochen hatte –, geht Maron allerdings nicht ein. In seiner Stellungnahme heisst es: «Die AVR hat in ihrer Pressemitteilung für ein Nein zur Steuererhöhung Stellung bezogen – nicht mehr und nicht weniger. Die AVR nimmt zu wirtschaftsrelevanten Themen Stellung und ist mit dem Stadtrat darüber im Austausch. Die AVR ist politisch unabhängig.»

Deutlichere Worte wählt Diana Gutjahr, Vizepräsidentin der AVR, von sich aus gegenüber der «Thurgauer Zeitung»: «Thomas Marons Reaktion auf Facebook entspricht nicht der Haltung der AVR.» Gutjahr betont, dass das Nein zur Steuererhöhung im Vorfeld der Budgetgemeinde kommuniziert worden sei. «Die AVR erachtet es seitens des Stadtrats als den richtigen Weg, dem Handlungsauftrag der Bevölkerung nachzukommen, die eine Änderung des Budgets gewünscht hat.»

Tanja von Arx

tanja.vonarx@thurgauerzeitung.ch

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