ROMANSHORN: Höhere Parkgebühren in den seenahen Zonen

Die Stadt erhöhte teilweise die Tarife und macht ab heute bargeldloses Parkieren möglich.

Drucken
Teilen

Die Hafenstadt schliesst sich dem schweizweit verbreiteten digitalen System «parkingpay» an. Interessierte können sich über den App Store oder bei Google Play anmelden. Nur wenige Tage danach bekommt man per Post eine Karte mit einem Strichcode, welche wie eine Vignette an die Frontscheibe des Autos geklebt werden muss. Alle weiteren Schritte funktionieren denkbar einfach: das Auto abstellen, ein SMS machen und eine zweite Mitteilung bei der Wegfahrt losschicken. Abgerechnet wird minutengenau. Das digitale Parkierungsabrechnungssystem funktioniert in Romanshorn auf folgenden Parkplätzen: See, Inseli, Schlossberg, Seebad, Minigolf, Surfwiese Rislen, Volksgarten, Bankstrasse, Bahnhofplatz, Weitenzelg/Feldegg sowie Gottfried-Keller-Strasse. Sämtliche Parkautomaten sind aber nach wie vor auch für den herkömmlichen Einwurf von Münzen ausgerüstet.

Gleichzeitig erhöht die Stadt die Parkgebühren in Seenähe auf zwei Franken pro Stunde. Die Tagesansätze betragen an der Promenade und am See 1 neu zwölf Franken. Acht Franken kostet das tageweise Parkieren beim Inseli, Schloss und Rislen. Bei der Surfwiese, beim Minigolf und beim Seebad können Autos für sechs Franken pro Tag abgestellt werden. Beim Bahnhof ist das Parkieren neu auf maximal eine Stunde beschränkt. «Dieser Bereich soll möglichst für Zu- und Wegfahrten respektive Transporte zum und vom Bahnhof frei sein», betont Stadtrat Urs Oberholzer. Am See kann weiterhin über mehrere Tage parkiert werden. Die neue Tarifordnung ist ein erster Schritt. Ein nächster sieht vor, die monetäre Parkplatzbewirtschaftung auszudehnen, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. (red)

Weitere Informationen auf www.parkingpay.ch

Aktuelle Nachrichten