ROMANSHORN: Grosse Solidarität

Die neuen Minigolf-Pächter Priska und Ruedi Stark haben grosse Hilfe aus der Bevölkerung erfahren. Dem Start am 2. April steht nichts mehr im Weg.

Markus Schoch
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Priska und Ruedi Stark kommen zügig voran. (Bild: Markus Schoch)

Priska und Ruedi Stark kommen zügig voran. (Bild: Markus Schoch)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Haben sich auf Ihren Aufruf hin freiwillige Helfer gemeldet?

Ja, das Echo war sehr positiv. Alle sagen, es sei lässig und cool, dass wir wieder da seien und den Betrieb zu neuem Leben erwecken wollen. Wir haben jeden Tag Personen bei uns im Minigolf, die uns zur Hand gehen. Jung und Alt solidarisieren sich mit uns. Es hat sich sogar eine 75-jährige Frau gemeldet, die uns gerne etwas Gutes getan hätte. Am kommenden Freitag und Samstag findet zudem eine grosse Putzaktion statt.

Und wie sieht es mit den Handwerkern aus, die Sie für diverse Arbeiten suchten?

Auch die haben wir gefunden. Wir haben einen Schreiner, einen Maler und einen Elektriker, die uns helfen. Wir konnten alles organisieren. Es geht in grossen Schritten vorwärts.

Ein Wunsch von Ihnen war, die Bahn neu zu malen. Geht er in Erfüllung?

Das wäre tatsächlich dringend nötig. Unser Maler hat Kontakt zu einer Firma, die Zwei-Komponenten-Farben vertreibt, die wir brauchen. Wir lassen uns jetzt einmal eine Offerte geben. Gleichzeitig bin ich daran abzuklären, ob vielleicht die Betreiber der Minigolfanlage in Kreuzlingen Farbe übrig haben. Sie haben die Bahnen vor zwei Jahren neu gestrichen. Doch selbst wenn wir die Farbe bekommen sollten, müssen wir mit dem neuen Anstrich wahrscheinlich bis im Herbst warten. Es ist im Moment einfach zu viel. Zumal nicht mehr viel Zeit bleibt. Nächste Woche müssen wir uns schwergewichtig um den Einkauf und ums Einrichten kümmern.

Am 2. April soll es losgehen. Schaffen Sie bis dahin alles?

Alles schaffen wir sicher nicht. Es gibt noch diverse Arbeiten, die wir in den nächsten Wochen und Monaten erledigen müssen, beispielsweise im Bereich der Bepflanzung, die sehr kostenintensiv ist. Unsere finanziellen Möglichkeiten sind beschränkt. Wir nehmen es vorzu.