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ROMANSHORN: Goliath wirbt für David

Das kleine Rock- & Pop-Museum im Sorntal hat eine grosse Bühne erhalten. Fredy Lienhard stellt Roland Grossenbacher im Autobau einen «Corner» zur Verfügung.
Andrea Häusler
Das Rock- & Pop-Museum hat eine Werbeplattform im Autobau erhalten. (Bild: PD)

Das Rock- & Pop-Museum hat eine Werbeplattform im Autobau erhalten. (Bild: PD)

Roland (Tschiibii) Grossenbacher platzt beinahe vor Stolz. «Es ist wie im Märchen», schwärmt er. Damit meint er einerseits die Entwicklung seines Rock- & Pop-Museums in Niederbüren, wo demnächst die tausendste Führung stattfinden wird. Andererseits empfindet er es als eine Ehre, im Autobau von Fredy Lienhard präsent sein zu dürfen. «Im Vergleich zur international bekannten automobilen Erlebniswelt in Romanshorn sind wir ein Museum im Taschenformat», sagt Grossenbacher. «Wir haben unsere Musikwelt mit rund 200000 Franken ins Leben gerufen, und dort stehen Fahrzeuge im Wert von mehreren Millionen Franken. Da treffen David und Goliath aufeinander.»

Eine Ecke mit einer alten Musikbox

Kürzlich wurde der mit «Experience music history» betitelte Rock- & Pop-Museum-Corner im Beisein zahlreicher Gäste eingeweiht: eine effektvoll designte Ecke mit Werbeleinwänden und einer alten Musikbox, die 100 verschiedene Titel spielt. In unmittelbarer Nähe parkt ein Auto, das von Peter Kraus gefahren worden ist, und rund herum sind amerikanische Fahrzeugmodelle gruppiert, welche die Besucherinnen und Besucher optisch und dank der Präsenz des Rock- & Pop-Museums auch akustisch in die Vergangenheit der USA entführen.

Der Kontakt zwischen Fredy Lienhard und Roland Grossenbacher ist in Sorntal zustande gekommen. «Er nahm an einer Besichtigung teil und war vom Rock-&Pop-Museum derart angetan, dass er uns die Werbeplattform in Romanshorn angeboten hat», sagt Grossenbacher und ergänzt lachend: «Wir beide sind, was sympathische Verrücktheit anbelangt, wohl aus ähnlichem Holz geschnitzt.»

Beide profitieren von der Zusammenarbeit

Ziel der kantonsübergreifenden Zusammenarbeit seien gegenseitige Marketingbemühungen, macht Grossenbacher klar. «Wir werden unsere Besuchergruppen während der Führungen auf die Autobau Erlebniswelt aufmerksam machen.» Umgekehrt werde in Romanshorn das Sorntaler Museum beworben: «Nicht nur mit dem Corner», sondern auch mit entsprechenden Werbebotschaften der Autobau-Guides.

Andrea Häusler

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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