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ROMANSHORN: Gemeindeleben stärken

Das Budget der evangelischen Kirchgemeinde schliesst mit einer schwarzen Null. Pfarrer Hansjörg Haller vertritt Pfarrerin Meret Engel während deren Abwesenheit.
Markus Schoch
Auf dem Gelände der Kirche soll es in diesem Jahr einen neuen Veloständer geben. (Bild: Reto Martin)

Auf dem Gelände der Kirche soll es in diesem Jahr einen neuen Veloständer geben. (Bild: Reto Martin)

Markus Schoch

markus.schoch

@thurgauerzeitung.ch

Die evangelische Kirchgemeinde schreibt im Budget für das laufende Jahr einen kleinen Verlust von 5150 Franken. Und das trotz nicht unerheblicher Investitionen, sagte Finanzchef Walter Scherrer an der Budgetgemeinde am Donnerstagabend vor 51 Kirchbürgern. Geplant ist die Anschaffung einer neuen Heizung im Kirchgemeindehaus (100000 Franken), einer neuen Heizsteuerung in der Kirche (20000 Franken) und eines neuen Veloständern bei der Kirche (10000 Franken). Mit 12000 Franken schlagen die Vorbereitungsarbeiten für ein neues Archiv in der Kirche zu Buche. Geld in die Hand nehmen will die Behörde auch, um das kirchliche Leben zu fördern. Insgesamt 16 000 Franken hat sie dafür im Voranschlag eingestellt. Es geht einerseits darum, die Konfirmanden stärken einzubinden, so wie an der Budgetgemeinde, wo die Jugendlichen in einer Pause den Anwesenden alkoholfreie Drinks mischten. Und andererseits sollen sich Familien in der Kirchgemeinde wohl fühlen und sich aktiv beteiligen. «Wir sind offen für Ideen», sagte Kirchenpräsidentin Jeannette Tobler. Die Behörde ist bereits tätig geworden: Es gibt seit kurzem ein Kirchenkaffee nach gewissen Gottesdiensten - ein niederschwelliges, von Freiwilligengruppen organisiertes Angebot.

Meret Engel ist seit zehn Jahren Pfarrerin in der Kirchgemeinde. Aus diesem Anlass nimmt sie sich ab Juli zuerst eine Auszeit (Sabbatical) und danach unbezahlten Urlaub. In dieser Zeit macht sie unter anderem eine klinische Seelsorgeausbildung. Während ihrer ein Jahr dauernden Abwesenheit wird sie durch Pfarrer Hansjörg Haller vertreten, der lange Jahre in Hauptwil tätig war und jetzt als «Störpfarrer» unterwegs ist, wie er am Donnerstagabend sagte. Haller war einst Banker und ist jetzt auch Politiker: Er sitzt für die EVP im Grossen Rat. Er wird in Romanshorn eine 50-Prozent-Stelle haben, Meret Engel hat eine 70-Prozent-Stelle.

Gewählt haben die Kirchbürger auch die Vertreter in der Synode: Sie bestätigten Oliver Kopeinig, Judith Müller und Kurt Tanner im Amt und bestimmten Pfarrer Ruedi Bertschi als Ersatz für den Salmacher Gemeindeammann Martin Haas.

Abendgottesdienste werden nicht gestrichen

Erfreuliche Nachrichten hatte Kirchenpräsidentin Tobler für die Salmacher. Die Abendgottesdienste dort werden weiter geführt. Die Behörde hatte sich mit dem Gedanken getragen, das Angebot zu streichen, weil es im Schnitt des ersten halben Jahres 2017 nur noch von 16 Personen genutzt worden war. «Die Besucherzahlen haben sich erfreulicherweise erhöht, und darum halten wir 2018 an den Gottesdiensten fest.» Sie hoffe, der jüngste Aufwärtstrend sei kein Strohfeuer.

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