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ROMANSHORN: Ganz schön laut und närrisch

Schräge Töne, Lieder und bissige Texte prägten den Fasnachtsgottesdienst in der katholischen Kirche.
Romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Zum 18. Mal waren sie mit dabei und gaben ihm sein Gepräge: Die Romis-Näbel-Horner spielten sich auch an diesem Sonntagmorgen in die Herzen der fasnachtsbegeisterten Besucher. Genauso wie der Lokalpoet Stöff Sutter alias Petrus. Und mittendrin Gemeindeleiterin Gaby Zimmermann mit ihrem fröhlichen und für einmal auch nachdenklichen Jahresrückblick. Ganz klar, dass die Verkehrsführung in der Alleestrasse – «so können die Besucher dazu gebracht werden, möglichst lange daselbst zu verweilen» – und die leidige Brunnengeschichte – «in welchem ist wohl Heilwasser?» - Eingang in Verse und Lieder gefunden haben.

Hinterfragt wurde der Namenswechsel der Stadt und derjenige von Plätzen, die vorgesehene Kunstinstallation, die Hafenrundfahrt mit Sicht auf Kirchen und auf das Wasser.

Safari mit Vogel Strauss und eine Geisterbahn

Zu hören waren auch einige neue Lieder, die dem Inhalt Gewicht und eine nachdenkliche Seite verliehen: So treffen sich Stadtverantwortliche nachts um halb zwei auf dem Sternenplatz, Rundfahrtorganisatoren wähnen sich in Hamburg, und Wunder gibt es immer wieder, blaue miteingeschlossen. Vielleicht sogar mit neuen Angeboten wie Grachtenfahrten auf dem Stadtbach, einer Safari mit Vogel Strauss und Co. auf der Hafenprome- nade und einer Geisterbahn im Volksgarten.

Das Motto des Gottesdienstmotto lautete «Ist’s ein Wunder?». In diesem Zusammenhang sagte Zimmermann: «Wunderbar… alles ist geklärt und wunderbar geheim». Und sie ging der Frage nach, was passieren würde, käme wirklich ein Engel. «Würde dann jenes Wunder geschehen, das mancherorts so sehnlichst herbeigewünscht wird?» Zum Beispiel in Deutschland, wo eine Kirche und Wald dem Braunkohletagebau geopfert werden. «Gerade auch, wenn wir so fröhlich wie heute zusammenkommen, brauchen wir nicht zu warten auf Wunder. Wir selbst können handeln, um die grossen und kleinen Wunder der Erde zu bewahren.»

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

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