ROMANSHORN: Es kann losgehen

Die Baubewilligung ist da: Im Winter soll der Umbau des Massivlagerhauses beginnen. Geplant sind Loft-Wohnungen, Appartements, zwei Museen, ein Festsaal, eine Gastronomie sowie ein attraktiver Aussenraum.

Maria Kobler-Wyer
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Glückliche Gesichter: Stadtrat Markus Fischer, Kornhaus-Mehrheitsaktionär Peter Schnückel und Bauverwalter Patrick Sieber. (Bild: PD)

Glückliche Gesichter: Stadtrat Markus Fischer, Kornhaus-Mehrheitsaktionär Peter Schnückel und Bauverwalter Patrick Sieber. (Bild: PD)

Maria Kobler-Wyer

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Die Stadt spricht von einem historischen Moment. Der Neunutzung des Massivlagerhauses steht nichts mehr im Wege. Stadtrat Markus Fischer sowie Bauverwalter Patrick Sieber haben Mehrheitsaktionär Peter Schnückel von der Kornhaus Romanshorn AG am Montag die Baubewilligung überreicht. «Ich bin sehr glücklich, dass wir das anforderungsreiche Bewilligungsverfahren erfolgreich abschliessen konnten», wird Peter Schnückel in einer Mitteilung der Stadt zitiert. Der Unternehmer hat das markanteste Gebäude am Romanshorner Hafen vor gut zwei Jahren gekauft und wird dieses nun für rund 40 Millionen Franken umfassend umbauen nach den Plänen, die er im letzten Juni bei der Stadt eingereicht hat.

Seit 15 Jahren praktisch nicht genutzt

Entstehen sollen 12 Loft-Wohnungen, 38 Appartements für Langzeitaufenthalter in einem sogenannten Boardinghouse, zwei Museen, ein Festsaal, eine Gastronomie sowie ein attraktiver Aussenraum, welcher einen engen Bezug zwischen dem historischen Gebäude und der Umgebung schaffen wird, wie es in der Mitteilung heisst. Das dreistöckige Massivlagerhaus mit einer Nutzfläche von über 9000 Quadratmetern war in den vergangenen 15 Jahren praktisch ungenutzt. Laut Mitteilung war die Baueingabe aufgrund der prominenten Lage direkt am Hafen und der historischen Bedeutung des im Jahr 1871 gebauten Speichers komplex gewesen. Es gab zwei Einsprachen, die bereits im letzten Jahr bereinigt werden konnten. Und auch im Gespräch mit der Denkmalpflege haben die Eigentümer Lösungen für die offenen Fragen gefunden. Das Projekt wurde entsprechend angepasst. «Wenn das anstehende Ausschreibungsverfahren optimal läuft, werden wir mit dem Umbau schon im kommenden Winter beginnen», sagt Peter Schnückel.