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ROMANSHORN: Es geht um 91 151 Franken

Abstimmungsvorlage zum EZO: Besitzer Gregor Müller und Stadträtin Petra Keel werben für ein Ja zu den jährlichen Betriebsbeiträgen.
Markus Bösch
Besucher informierten sich im EZO über den Betrieb und die Abstimmung vom 24. September. (Bild: Markus Bösch)

Besucher informierten sich im EZO über den Betrieb und die Abstimmung vom 24. September. (Bild: Markus Bösch)

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Auch wenn eher wenige Besucher zugegen waren, so gab es einiges zu hören und vor allem auch zu sehen hinter den Türen des Eissportzentrums Oberthurgau (EZO). Inhaber und Geschäftsführer Gregor Müller sowie Mitarbeiter Kaspar Pfiffner machten vor­gestern Abend bekannt mit der Energiezentrale, der Eismaschine, den Garderoben und dem Fitnessraum sowie dem technischen ­Innenleben. Mit dem künftigen Betrieb hatten die anschliessenden Ausführungen zur städtischen Abstimmungsvorlage vom 24. September zu tun.

Stadträtin Petra Keel sagte: «Romanshorn war und ist als Standortgemeinde Vorreiterin der ganzen Region. Es geht um die Zustimmung für insgesamt 91 151 Franken Betriebsbeiträge. Damit – und mit den Beiträgen der 12 umliegenden Städte und Gemeinden – werden Investitionen in Anlagen getätigt. Gelder für die Liegenschaft selber unterliegen den ordentlichen Kreditkompetenzen. Da können und wollen wir mitreden.»

Pro Jahr über 8000 Eisläufer

Für Geschäftsführer Müller ist das EZO eine Erfolgsgeschichte, auch in Zukunft. «Es ist viel Schwung drin, wenn ich an die zahlreichen Events denke, die wir jedes Jahr ‹aufs Eis’ stellen. Über 80 000 Eislaufbegeisterte geniessen bei uns die Eisdiscos, ­unzählige Eishockeyaner gehen durch die Talentschmiede der ­Pikes, über 50 Trainingslager sind bei uns zu Gast, nationale und internationale Teams sind begeistert von uns. Weil wir Sport- und Ausbildungszentrum sowie Treffpunkt sind, können wir mit einem leichten Plus abschliessen. Und wir sind schuldenfrei.» Es gelte weiterhin, den öffentlichen Auftrag zu erfüllen, die Ab­stützung in den Schulen zu verbreitern, die Dienstleistungen zu sichern – der Saal sei notabene an über 200 Tagen pro Jahr unentgeltlich genutzt – und die finanzielle Stabilität zu bewahren. Für ihn und Stadträtin Keel ist klar, dass es die künftigen Leistungsvereinbarungen mit den Betriebsbeiträgen braucht, damit das EZO tragbar bleibt.

«Keine Grossinvestitionen in den nächsten Jahren»

In den nächsten fünf bis acht Jahren seien keine Grossinvestitionen absehbar, sagte Stadtpräsident David H. Bon. Die Gemeinde­beiträge sollten genügen. Dasselbe Bild zeige sich bei der Liegenschaft, gerade eben sei etwa das Dach für die nächsten zehn Jahre abgenommen worden. Und mit dem EZO als «stabilem, ­regionalem Gesamtprodukt» sei man weiterhin auf gutem Weg. «Letztlich ist es ein wichtiges, ­zukunftsträchtiges Projekt. So ist das EZO auch im kantonalen Sportanlagenkonzept aufgeführt», sagte Petra Keel.

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