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ROMANSHORN: Eine erste Bilanz

Die Genossenschaft Winterwasser Oberthurgau präsentiert an der Jahresversammlung erfreuliche Zahlen. Dank der Traglufthalle sind die Besucherzahlen der Badi auch in der kalten Jahreszeit hoch.
Markus Bösch
Die Verwaltung der Genossenschaft Winterwasser im Seebad. (Bild: Markus Bösch)

Die Verwaltung der Genossenschaft Winterwasser im Seebad. (Bild: Markus Bösch)

Markus Bösch

romanshorn@thurgauerzeitung.ch

Die Zahlen sprechen für sich. 205 Genossenschafter, 18000 Benutzer in vier Monaten und 78 Belegungsstunden pro Woche – Winterwasser-Initiator Hanspeter Gross freute sich an der GV vom Samstag über ein «Projekt, das Form angenommen hat und auf grossen politischen Willen und öffentliche Unterstützung zählen darf.» Einerseits seien da die Standortgemeinde Romanshorn und die Regionalplanungsgruppe Oberthurgau. Anderseits hätten sich 205 Genossenschafter mit 681 Anteilscheinen und einer Summe von insgesamt 340500 Franken beteiligt. Dazu seien viele Planungsaufwendungen ehrenamtlich geleistet worden. «Das ist meines Erachtens sensationell», sagte Gross.

Jetzt geht es um Verbesserungen

Nachdem im September 2016 die Bagger aufgefahren sind und spezielle Fundamente sowie ein gedämmter Hochwasserschutz als Beckentrenner gebaut wurden, geht es jetzt darum, die Synergien mit der bestehenden Infrastruktur weiter zu nutzen. Verbesserungen bezüglich Energie, Technik und Betriebskosten sind momentan das Ziel. Auch Vertreter aus Winterthur, Aarau und Zuchwil haben sich über das Potenzial von Winterwasser informiert: «Unser Mut, diesen Prototyp einzusetzen, hat sich gelohnt. Das zeigen die Belegungszahlen – wenn während durchschnittlich elf Stunden pro Tag die vier 25-Meter-Bahnen benutzt werden, von Schulen, von der Schwimmschule, dem Aquafit und den Vereinen», sagt Gross. Immerhin 67220 Franken hätten diese an die Betriebskosten beigesteuert.

In der Schwimmhalle werde eine Kaffeebar eingerichtet, Schulen könnten Schnupperlektionen buchen und der Vorstand beteilige sich auch am «Investitionsprojekt Seebad» mit dem Ziel, Betriebskosten zu sparen. Winterwasser sei ausserdem über die Festtage vom 26. bis 31. Dezember zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet, sagt Gross.

Gemeinden stellen die Hälfte der Einnahmen

Dass auch die Zahlen stimmen, zeigte Hans Sidler auf: «Die Hälfte der Einnahmen machen die Beiträge der Gemeinden aus, die der Regionalplanungsgruppe Oberthurgau angehören, den Rest die Nutzung durch Schulen und Vereine sowie Eintritte und Abos.» Die Hälfte der Betriebskosten seien der Energie zuzuschreiben, wobei man damit rechne, im nächsten Jahr weiter sparen zu können. «Der grössere Teil des Jahresgewinns von 12558 Franken wird für die Ausschüttung der Dividende der Genossenschaftsanteile gebraucht.» Sowohl der ersten Jahresrechnung als auch dem Budget 2017/18 stimmten die Genossenschafter einstimmig zu. Die Zahlen des Budgets sind höher, weil der Betrieb künftig sechs Monate dauert. Der Abschluss bewegt sich mit 13500 Franken im Rahmen des Vorjahres. Als Vertreterin von Romanshorn wurde die neue Stadträtin Petra Keel nachträglich in die Verwaltung gewählt.

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