ROMANSHORN: Ein Zentrum für die Kultur

Die Stadt gibt bei der ehemaligen «Wunderbar»-Betreiberin Eva Maron aus Arbon eine Studie zum Ausbau des Kinos Roxy in Auftrag.

Markus Schoch
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Das Kino Roxy soll dank zusätzlichen Angeboten noch heller leuchten. (Bild: Andrea Stalder)

Das Kino Roxy soll dank zusätzlichen Angeboten noch heller leuchten. (Bild: Andrea Stalder)

Markus Schoch

markus.schoch@thurgauerzeitung.ch

Der Weg ist frei. Der einstige ­Kino-Geschäftsführer Nedaim Bilali ist im Januar mit seiner Familie aus der Wohnung ausge­zogen, die Teil der Kino-Liegenschaft ist. Der Stadtrat möchte die Räumlichkeiten anders nutzen: Das «Roxy» soll zu einem Kulturzentrum werden. Der Ankündigung lässt die Behörde jetzt Taten folgen, wie Stadtpräsident David H. Bon sagt: Er gibt eine Studie bei Eva Maron in Auftrag, die bis Ende Januar mit anderen zusammen die «Wunderbar» in Arbon betrieben hat und auf­zeigen soll, was in Romanshorn machbar sein könnte.

Die Diskussionen in Gang ­gebracht hat der Verein Feines Kino, der das «Roxy» führt und bald 1000 Mitglieder zählt. Sie bräuchten ein ruhiges Büro und Lagerplatz, sagt Präsidentin Vreni Schawalder. Der Verein hat sich aber auch Gedanken gemacht, welche zusätzlichen kulturellen Angebote geschaffen werden könnten. Dazu äussern will sich Schawalder nicht. In den Legislaturzielen des Stadtrates ist von «Anlaufstellen, Artist in Residence etc.» die Rede.