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ROMANSHORN: Ein Minus lässt auf Plus hoffen

Aufgrund einer etwas tieferen Steuererwartung budgetiert die Primarschule ein Defizit von 226'000 Franken.

ROMANSHORN. Das Budget zeigt wenig Veränderungen gegenüber dem Vorjahr – die bedeutendste ist die Darstellung: Nachdem der Kanton Thurgau im 2012 und die Stadt Romanshorn im 2014 das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 eingeführt haben, ziehen die Schulen jetzt nach. Das neue Modell bringt einen höheren Detaillierungsgrad – für die Primarschulgemeinde sind es neu über 200 Einzelkonten, statt wie bisher rund 150.

In der Hochrechnung für das laufende Jahr erfüllt sich bisher die Erwartung betreffend Steuereinnahmen der juristischer Personen nicht ganz. Entsprechend fällt auch der für 2017 prognostizierte Steuereingang deutlich geringer aus.

450 000 Franken weniger als im Finanzplan

Das Budget sieht Steuereinnahmen von 10,85 Millionen Franken vor, der Finanzplan vor einem Jahr rechnete für 2017 noch mit solchen von 11,3 Millionen Franken – also 450 000 Franken mehr. Dieser Rückgang erklärt weitgehend das budgetierte Defizit von 226 000 Franken – und auch jene für die Folgejahre gemäss Finanzplan. Diese liegen aber allesamt in einem Rahmen, der ausgeglichene bis positive Rechnungsabschlüsse erwarten lässt.

Sportkoordinator in Prüfung

Bei den neuen beeinflussbaren und wiederkehrenden Aufgaben budgetiert die Primarschule 30 000 Franken für eine Sportkoordination, wie sie viele Gemeinden der Grösse Romanshorns bereits kennen. Die optimale Nutzung der Infrastruktur für Sport, die Zusammenarbeit mit den lokalen Vereinen und Unterstützung bei grösseren Sportanlässen gehören zu den Aufgaben eines Sportkoordinators. Die Primarschule prüft zuerst mit Stadt, Sekundarschule und lokalen Vereinen den Nutzen für Romanshorn und entscheidet erst dann, ob die Stelle geschaffen wird oder nicht. Für 2017 nicht mehr budgetiert ist ein Beitrag für «Open Sundays», ein offenes Sportangebot am Sonntag, welches nicht zu Stande gekommen ist.

Finanziell verkraftbare Neubauten

Wenig Auswirkungen auf den Finanzplan hat der Bau des Quartierschulhauses im Grund. Dies aus zwei Gründen: zum einen wegen der sinkenden Zinsen und zum andern wegen diverser anderer Gebäude, die in den nächsten vier Jahren vollständig abgeschrieben sein werden. (red.)

Die Schulgemeindeversammlung findet am Montag, 21. November, um 19.30 Uhr in der Aula Rebsamen statt.

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