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ROMANSHORN: Diese Ratschläge sind Gift

Vielleicht sollten sich die Unternehmer am heutigen Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting über Mittag gescheiter den Bauch vollschlagen als sich die Referate anhören. Oder sie versuchen zu dösen. Oder planen die Ferien. Oder bereiten die nächste Sitzung vor.
Markus Schoch
Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen. (Bild: Donato Caspari)

Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen. (Bild: Donato Caspari)

Vielleicht sollten sich die Unternehmer am heutigen Oberthurgauer Wirtschaftsmeeting über Mittag gescheiter den Bauch vollschlagen als sich die Referate anhören. Oder sie versuchen zu dösen. Oder planen die Ferien. Oder bereiten die nächste Sitzung vor. Hauptsache, sie bekommen von den Vorträgen nichts mit. Denn sonst könnten sie unter Umständen auf dumme Gedanken kommen, die ihre Firmen fast sicher ins Bodenlose fallen lassen.

Marco Otero und Markus Frei vom Future Champs Ostschweiz (FCO) werden erzählen, was die Wirtschaft vom Sport lernen kann. Besser nichts, ist man in diesem Fall versucht zu sagen. Präsident der Fussballschule für junge Talente ist nämlich Dölf Früh, der auch beim FC St.Gallen die Fäden zieht. Und an diesem FC St.Gallen und seiner Führung orientieren sich die Firmenchefs derzeit lieber nicht, wenn sie erfolgreich sein wollen. Der Club steht nach desolaten Vorstellungen der Mannschaft auf dem letzten Platz. Wer sich die Spiele anschaut, sollte eigentlich Geld dafür bekommen – und nicht Eintritt zahlen müssen.

Retten könnte den heutigen Anlass eigentlich nur noch Dölf Früh selber, indem er in seiner Begrüssung der Gäste vor den Referaten die Trennung vom ungeliebten St.Gallen-Trainer Joe Zinnbauer erklärt. Damit würde Früh nicht nur seine Glaubwürdigkeit und diejenige von Otero und Frei wiederherstellen. Es wäre auch der Beweis, dass der Sport umgekehrt auch etwas von der Wirtschaft lernen kann. Wofür es für Früh sicher einen Extra-Applaus gäbe. Verstehen würde den Schritt sowieso jeder, der sich auch nur am äussersten Rand mit Fussball beschäftigt.

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