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ROMANSHORN: Die Strasse als Hindernisparcours

Vertreter der Stadt versetzten sich bei einem Spaziergang in die Lage eines Rollstuhlfahrers. Hindernisse zu beseitigen, ist aber nicht so einfach – und vor allem teuer.
Gemeinsam unterwegs: Hedy Joos, Helmut Schöll, Hedy Röllin, Stadtrat Christoph Suter und Stadtpräsident David H. Bon. (Bild: PD)

Gemeinsam unterwegs: Hedy Joos, Helmut Schöll, Hedy Röllin, Stadtrat Christoph Suter und Stadtpräsident David H. Bon. (Bild: PD)

Anlass für den ungewöhnlichen Ausflug war ein Schreiben mehrerer Bewohner des Pflegeheims. Wer als Rollstuhlfahrer oder als Rollator-Benutzerin unterwegs ist, erlebe immer wieder, wie schwierig, ja teilweise gefährlich es sein könne, von einem Trottoir auf die Strasse zu gelangen und umgekehrt, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Leiterinnen der Rollstuhlgruppe des regionalen Pflegeheimes führten die Vertreter der Stadt gezielt zu den heiklen Stellen.

Kostet schnell mehrere tausend Franken

bfu-Normen würden die baulichen Details bei Übergängen regeln. Einerseits müssen die Randsteine möglichst flach sein, andererseits ist aber ein Absatz von einigen Zentimetern erforderlich, damit eine Person mit Blindenstock den Übergang ertasten kann. «Bauliche Veränderungen sind kostspielig, weil das ganze Trottoir abgesenkt werden muss. Die Verbesserung eines einzigen Übergangs kostet schnell mehrere tausend Franken», schreibt die Stadt. Mit diesen Hintergrundinformationen konfrontiert, hätten sich die Bewohner des Pflegeheimes in der anschliessenden Gesprächsrunde bescheiden gezeigt. Sie wäre schon zufrieden, wenn die nächste Generation sicherer durch Romanshorn käme, meinte eine Rollstuhlfahrerin.

Die Vertreter der Stadt konnten zumindest versichern, dass bei einer baulichen Massnahme auf jeden Fall die behindertengerechten Übergänge in die Planung miteinbezogen würden. Auch der Generationenweg, eine Möglichkeit, weitestgehend ohne Hindernisse und Barrieren zu spazieren, müsse weiter gefördert und bekannter gemacht werden. (red)

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