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ROMANSHORN: Die Pflege nimmt zu

Die Spitex Region Romanshorn zieht für das vergangene Jahr eine positive Bilanz

Auch wenn die Kosten ihre Rolle spielen – an der Mitgliederversammlung der Spitex vom Donnerstagabend im Kino Roxy wurde die Kernaufgabe in den Mittelpunkt gerückt: die Sorge für die Lebensqualität von Menschen, die gesundheitlich angeschlagen sind. Seit 25 Jahren gibt es die Spitex Romanshorn, die seit dem vergangenen Jahr «Spitex Region Romanshorn» heisst und neben Romanshorn die Gemeinden Doz­wil, Kesswil, Salmsach und Uttwil umfasst. «Es ist schön, dass wir von diesen Gemeinden im Rahmen der Leistungsvereinbarungen so tatkräftig unterstützt werden und dass wir uns von den unterdessen 1716 Mitgliedern getragen wissen. In Zahlen heisst das: Ein Drittel des Ertrages machen die Gemeindebeiträge aus, Krankenkassen und Mitglieder zahlen den Rest. Und den grössten Teil der Ausgaben macht logischerweise der Personalaufwand aus», erläuterte Präsident Andreas Karolin die Rechnung und das Budget.

Die Mitarbeitenden müssen flexibel sein

Seit bald anderthalb Jahren leitet Renate Lücking die regionale Spitex. Für sie heisst es nach wie vor, die Kernaufgabe dieser Organisation im Auge zu behalten – nämlich für die Lebensqualität von Menschen besorgt zu sein, die gesundheitlich angeschlagen oder stark gefährdet sind. Gerade weil die Behandlungspflege zunimmt (2016 waren dies 8126 Stunden und damit fast so viele wie die 8290 Grundpflegestunden), weil damit täglich gegen 150 Einsätze geplant werden müssen und weil auch die Bürokratie zunimmt, braucht es eine hohe Flexibilität der Mitarbeitenden. In der Pflege waren 23 Frauen und Männer mit einem durchschnittlichen Pensum von 70 Prozent im Einsatz. Im Bereich Hauswirtschaft und Betreuung leisteten 30 Mitarbeitende 11593 verrechenbare Stunden.

Stadtpräsident David H. Bon dankte an der Jubiläumsversammlung der Leitung, dem Vorstand und den Mitarbeitenden, die einerseits für eine professionelle Organisation besorgt seien und anderseits immer auch die Menschen dahinter sehen: «Sie helfen mit, dass dieses Modell gestärkt in die Zukunft gehen kann.» Mit einem Apéro und dem Film «länger lebe» fand die Generalversammlung der Spitex einen würdigen und passenden Abschluss

Zwei Tage nach der Versammlung war die Bevölkerung eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Spitex im Konsumhof zu werfen. (boe)

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